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Wölkchens Freitagsfragen #8

wWas – schon wieder Freitag? Wie schnell die Zeit doch vergeht! Okay, lassen wir die Omasprüche und beginnen mit Frau Wölkchens Fragen – für heute sind sie ziemlich knifflig!

Bücher-Frage:

1 . Gehst du dieses Jahr auf die Leipziger Buchmesse?  – Warst du schon einmal dort?

Ou, das merkt man aber das ich im Ausland lebe und keine Ahnung habe 😉 Nein,  ich werde dieses Jahr nicht gehen und war auch noch nie dort 😦 😉

Private Frage:

  1. Glaubst du an die Liebe auf den ersten Blick?

Nein, das glaube ich nicht. Ich denke, dass man sich auf mehr oder weniger den ersten Blick verlieben kann, aber bis diese Verliebtheit zu Liebe wird – ooo, dass kann dauern. Ehrlich gesagt halte ich es für die bewährteste Methode, wenn man verliebt ist, sich erst mal eine Weile nicht zu sehen – dann merkt man, wie echt die Liebe wirklich ist! Der Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit ist folgender: Wenn man verliebt ist, geht es um MICH. Er hat MICH angeschaut, er hat MIR geschrieben, er hat MIR ein Kompliment gemacht, er hat MICH eingeladen usw. usw. Bei der Liebe geht es um DICH. Ich liebe DICH, ich will das Beste für DICH, ich will nur mit dir zusammen sein wenn es das Beste ist für DICH usw. usw. Sorry, das war wieder mal eine lange Definiton 😉

Was sind eure Antworten? Ich bin aufrichtig gespannt!

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Adolf Hitler – Verführer der Christenheit – Die Magie eines Antichristus

Titel: Adolf Hitler – Verführer der Christenheit – Die Magie eines Antichristus

Autor/in: Jost Müller-Bohn

Seitenanzahl: 210

ISBN: 9783944187518

Verlag: Folgen Verlag

Typ: Biografie mit Erklärungen

Zusammenfassung:

aaaaViele von uns, wenn wir über den 2. Weltkrieg lesen, schütteln den Kopf und können sich nicht vorstellen, wie ein Volk so dumm sein konnte und auf Hitler hereinfallen, ja ihm mit Leib und Seele zu dienen und zu verehren. Dieses Buch will aufzeigen, dass es gar nicht so unwahrscheinlich war, und will uns warnen vor dem nächsten und letzten Antichrist. Denn – Hitler war der letzte Antichrist vor dem wirklichen Antichrist. Und alle Antichristus arbeiten mit Satan.

Liest man die Äusserungen Hitlers aus seiner ersten Zeit als Politiker und verfolgt man die Berichte über die Zeit seiner politischen Berufung, so kann man nur zu dem Schluss kommen, er hat sich in diesen Stunden mit Leib und Seele dem Teufel verschrieben oder, wie ein Zeitgenosse Hitlers es bezeichnenderweise sagte: „Da fuhr das Böse in ihn.“

Warum ist Hitler der letzte Antichrist? Ganz einfach: Er redete fortwährend von der Bibel, vom Wort Gottes, und zitierte sogar Bibelverse in seinen Reden – doch er verdrehte sie zu seinen Zwecken. Und genau das ist der Trick aller Antichriste, erst einmal Erfolg zu haben.

Diese typische antichristliche Überzeugungsmethode berauschte die religiöse Masse. Es war nicht nur die gewaltige Organisation der katholischen Kirche, die Hitler bewunderte, sondern auch ihre grosse Macht über die Kirchenmitglieder und die Dogmentreue, die ihm imponierte. (…) In seinen Reden sprach Hitler beständig von „Gott“ vom „Allmächtigen“ und von der „Vorsehung“. Es waren keineswegs nur Zweckparolen, Hitler glaubte wirklich an einen Gott, aber es war nicht der Gott der Liebe, der Schöpfer und Erlöser des ganzen Universums. Für ihn gab es einen „Sondergott“ nach seiner Erfindung und seinen Wünschen. Hier verstehen wir das Jakobuswort: „Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt, sehr schön! Das glauben die Dämonen auhc, aber sie zittern dabei. Jak. 2,19“

Zudem weiss man heute mit beinahe hundertprozentiger Sicherheit, dass Hitler sich dem Teufel verschrieben hat. Und der Teufel verlieh ihm unglaubliche Fähigkeiten. Hitler hatte nämlich eine wichtige Fähigkeit: Zu reden und zu überreden.

Meinung eines Zuhörers:

„Wenn er auf dem Höhepunkt der Rede hin – und herschwankt, schwanken die Zuhörer mit ihm; wenn er sich nach vorn lehnt, lehnen sie sich auch nach vorn, und wenn er schliesst, verharren sie stumm in Verehrung oder brechen in Begeisterungswahnsinn aus. (…)  Und immer fühlte ich mich von dieser Stimme (Hitlers Stimme) unmittelbar gerufen. Zu mir, dem Unbekannten, dem einen unter 66 Millionen, sprach diese STimme, um mich ging es, um meine Wandlung, um meine Läuterung, um mein Deutschwerden. Und diese Stimme fand immer den geheimen Weg, der wirklich ins Innerste führt, sie fand den Riegel, hinter denen der letzte Glaube sich verschlossen hielt, sie sprengte die letzte Tür, sie schmolz in ihrem Feuer das Herzens alle Zweifel, sie duckte den inneren Schweinehund und rief den Helden ans Werk. Immer, wenn ich diese Stimme höre, möchte ich hingehen und sagen: ‚Hier bin ich, nimm mich und meine Kraft, mein Können, meinen Willen, setze das alles ein für das grosse Ziel!'“

Er konnte mit dem Volk praktisch alles tun was er wollte – zusammen mit seinen Freunden und Mitarbeiter, deren Lebenssinn es war, Hitler im  besten Licht vor dem Volk darzustellen. Auch vollbrachte er in wenigen Monaten beinahe Wunder, was die Arbeitslosenquote oder anderes angeht. Das Volk hatte tatsächlich Grund, Hitler als Übermenschen zu betrachten. Doch die wahre Kunst Hitlers war es, Gottes Wahrheit so zu verdrehen, dass sogar viele Christen in sein Netz fielen.

Es ist gleichsam die Kampfmethode des Widersachers Gottes, immer zugleich ein Stück göttliche Wahrheit zu übernehmen, also Wahrheit und Lüge miteinander zu mischen, und zwar derart, dass die Lüge mit der Wahrheit umhüllt und durch sie verdeckt erscheint. Die wesenhafte Lüge des Satans lebt von der gestohlenen Wahrheit Gottes, die aber auch als solche dennoch Wahrheit bleibt.

Charakteren: Adolf Hitler war ein unglaublich starker Mann. Er weinte sehr selten, man erzählt sich, er hätte zum ersten Mal am Grab seiner Mutter geweint. Er besass eine grossartige Fähigkeit zu reden und schreckte vor nichts zurück. Vor keiner Lüge, keiner Gefahr, nicht einmal davor, sich dem Teufel zu verschreiben. Seine Überzeugungskraft war fulminant, beinahe verrückt. Er war ein Mensch, wie der Teufel in gebrauchen konnte. Schliesslich war seine Redekunst wirklich bombastisch. Er liess sich auch völlig vom Teufel leiten. Er arbeitete vom Morgen früh bis Abends spät, er rauchte und trank nicht und war sogar keusch mit Frauen, obwohl er es damit nicht ganz so genau nahm, wie das Volk es glaubte. Ein Jünger des Nationalisozialismus sagte dazu:

Ich würde für Hitler sterben, aber ich würde nicht mit ihm tauschen. Wenn ich am Morgen aufwache, kann ich wenigstens „Heil Hitler“ sagen, doch er selbst hat nichts vom Leben. Nicht rauchen, nicht trinken, keine Frauen – nur Arbeit, bis er nachts zusammenbricht.

Ausserdem beherrschte Hitler es meisterhaft, der Fromme zu spielen.

So manche Gerüchte wurden von den Nationalsozialisten in Umlauf gesetzt. Man berichtete zum Beispiel, dass Diakonissen, die Hitler bei einer Grosskundgebung die Hand hatten geben wollen, gesehen hätten, wie er ein Taschentuch aus der Hosentasche zog und dabei – man höre und staune – aus Versehen ein Neues Testament mitgegriffen hae, dass er dann schnell wieder in seiner Tasche verschwinden liess. „Hitler ist ein frommer Mann, er betet am Morgen, am Mittag und am Abend. Er ist ein entschiedener Christ“, verkündeten die Pastoren in Kirchen und Freikirchen.

Schreibstil & Aufbau: Der Schreibstil ist sehr angenehm, besonders da das Buch Meinungen anderer Personen und Hitlers eigene Aufzeichnungen. So wirkt der ganze Schreibstil sehr lebendig. Auch Geschichten von Hitler sind enthalten, obwohl sie ziemlich spärlich sind.

Man muss in Deutschland gelebt haben, um zu wissen, mit welchen Bauernfänger-Kniffen hier ein Volk irregeführt und  mit welchen Gewaltpraktiken es geknebelt worden ist: wie jede kleinste und geheimste Protestregung aufgespürt und schon im Keim erstickt wurde, wie unser Dasein durch Spitzel und Spione vergiftet war, vergiftet bis in das Leben der Familie, wie der Bruder nicht mehr dem Bruder traute, wie Deutschland zu einem einzigen grossen Zuchthaus geworden war. Wir verstehen sehr wohl, dass anderen Völkern jeder Massstab fehlt für das, was in Deutschland von sich ging und wir beglückwünschen sie dazu, dass ihr politischer Instinkt sie niemals falschen Propheten ausgeliefert hat und dass niemals ihre Not zur Konjuktur für Abenteurer wurde. (…) Es gab kein Haus, keine Wohnung, über die nicht mindestens ein Spitzel gewacht hätte.

Idee & Umsetzung: Die Idee finde ich sehr gut, die Gedanken Hitlers und des Volkes, als es Hitler nachfolgte, so anschaulich darzustellen. Ich denke es war die Arbeit vieler Monate, all diese Aufzeichnungen zusammenzutragen, von denen wir als Leser profitieren dürfen.

Satan ist der Affe Gottes. In der Nachäffung der christlichen Symbole verführte Satan eine morsche Christenheit, aber auch manche überzeugte Christen.

Titel und Cover: Ich bin es mir von Biografien langsam gewohnt, dass sie nicht besonders schöne Titel oder Covers haben. Dieser Titel finde ich überhaupt nicht gut, wie wäre es mit: „Wie es zum zweiten Weltkrieg kam“, „Die Deutschen waren gar nicht so dumm“ oder so ähnlich. Der Cover stellt ein anschauliches Bild von Hitler dar, dass sogar noch ziemlich anziehend wirkt.

Ein Volk fällt einer grossen Lüge leichter zum Opfer als einer kleinen. Je grösser die Lüge und je skrupelloser der Lügner, desto sicherer der Erfolg. Mit anderen Worten: Man kann nie ein Volk für leichtgläubig und dumm genug halten.

Kommentar:

Ich fand dieses Buch wirklich super. Ich gebe zu, dass auch ich die Deutschen oft nicht verstanden habe, warum sie einem Zerstörer wie Hitler gefolgt sind. Dieses Buch hat es mir sehr anschaulich aufgezeigt. Trotzdem hätte ich noch ein bisschen mehr praktische Geschichten aus Hitlers Leben erwartet oder gar den ganzen Weltkrieg geschildert und die Gedanken Hitlers zu jeder Zeit des Weltkrieges aufgeschrieben. Doch auch so ist es ganz gut und auf jeden Fall für Weltkrieg – Interessierte empfehlenswert.

„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“ Nie hat ein Irdischer so viel unsagbares Leid, Vernichtung, Tod und Höllenqualen über einen Kontinent gebracht wie Hitler. 55 Millionen Tote, 30 Millionen Kriegskrüppel, 8 Millionen Tote durch Hunger, Krankheit oder Selbstmord, 40 Millionen Obdachlose und Flüchtlinge. Die grösste Schmach und Schande: 6 Millionen vergaste und verbrannte KZ-Häftlinge.

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Was nützt?!?

Was nützt es einem Menschen,

wenn er seinen Gegner zum Schweigen

bringt und jenen demütigen Geist verliert,

an dem sich der Herr erfreut?

John Newton

Lasst uns heute mindestens einmal schweigen, selbst wenn wir Recht hätten!!!

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Montagsfrage #7

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Wow, schon die siebte Montagsfrage! Dank Buchfresserchen bin ich auf diese Aktion gekommen – ihr dürft gerne auch mitmachen! Doch zuerst zu der Frage:

Montagsfrage: Was war dein letzter Re-Read, bzw. welches gelesen Buch hast du zuletzt erneut gelesen?

Da muss ich gleich mal überlegen. Ich lese meine Lieblingsbücher nämlich zuerst in rasendem Tempo, weil sie so spannend sind, und dann noch einmal langsam. Also mein letztes Re-Read war wohl die Bibel, aus der ich schon so lange ich denken kann gelesen habe – aber nur hier ein Stück, dort ein Stück. Da kam Sprüche 31 wohl ziemlich oft vor 😉 Nun lese ich die ganze Bibel durch, und das erweist sich als sehr toll! Was war euer letzter Re-read? Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende kuss

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Saturday music #3

Halloooo! Na, ihr werdet euch auch wundern, wie verschiedene Musik ich höre. Tja, das ist wohl ein Teil meiner widersprüchlichen Art:-P Auf jeden Fall finde ich auch dieses Lied richtig erfrischend, da ich nun mal Männerstimmen (und erst noch mehrstimmig 😉 ) liebe. Vielleicht mögt ihrs auch?!?

 

 

 

 

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Wölkchens Freitagsfragen #7

wHallooo… Wieder einmal ist Freitag, und ich schlage vor, wir legen gleich mal los.

 

Bücher-Frage:

1 . Was war für dich die beste Pflichtlektüre in deiner Schulzeit?

Ich denke das waren Die Schwarzen Brueder. Freilich waren mehrere Schullektueren recht gut, aber dass ist die beste.  Erst war ich nicht so begeistert, aber dann liebte ich es.  Allerdings ist das schon ein Zeitchen her…

Private Frage:

  1. Folgst du eher deinem Kopf oder deinem Gefühl?

Das weibliche Geschlecht folgt eher seinem Gefuehl, und hier mache ich keine Ausnahme. Ich versuche zwar, eher meinem Kopf zu gehorchen, aber mein Gefuehl hatte einfach schon zu oft recht, als dass ich den Vernunftsweg nehmen wuerde…

Ich bin gespannt auf eure Antworten.

 

 

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Liebe wächst wie ein Baum

Titel: Liebe wächst wie ein Baum

Originaltitel: Love Comes Softly

Autor/in: Janette Oke (Interview mit der Autorin zum  Buch gibt’s hier)

Seitenanzahl: 222

Verlag: Bethany House Publishers

Typ: Roman für beide Geschlechter

Zusammenfassung:

love-comesMartys Leben ist zerstört. Ihr lieber Mann Clem ist gestern gestorben, kurz nachdem sie sich auf den Weg in den Westen gemacht haben. Marty besitzt nichts ausser einem Wagon, der im Winter die Kälte keineswegs aussperren wird. Sie kann keinen Rappen ihr eigen nennen und weiss nicht, wie sie den Winter überleben soll. Und dazu kommt die unermessliche Trauer um ihren Mann. Da bietet sich ihr eine Chance. Ein junger Witwer, Clark, braucht unbedingt Hilfe bei der Erziehung eines kleinen Mädchens. Er würde sie heiraten, ihr ein Dach über dem Kopf und zu essen bieten. Erst will Marty diese Idee entsetzt von sich weisen, doch sie sieht die Ausweglosigkeit der Situation ein und heiratet mit Widerwillen diesen Clark. Sie weiss nicht, was er für ein Mensch ist und was sie erwartet..

Words tumbled over words as she poured out to Ma all about the pancakes, Missie’s stubborn outburst, the bread crock been empty, the horrid bisuits, Missie’s disappearance, the chinking, the terrible supper that she had served the night before, and, finally her deep longing for the man whom she had lost so recently.

 Doch Marty hat kaum eine Ahnung von Haushalt. Der arme Clark und sein Mädchen, Missie, müssen sich tagelang mit Omeletten und Kaffee begnügen. Marty versucht, besser zu kochen, doch das misslingt völlig. Missie bemerkt ebenfalls Martys Ungeschick mit Kindern und beginnt, immer sturer und eigensinniger zu sein. Und Marty vermisst ihren Clem immer noch so sehr – und bemerkt, dass sie sein Kind trägt..

Clark would expect more than just pancakes and coffee she was sure, but what and from where was she to get it?

Marty ist verzweifelt. Doch immerhin gibt es noch Ma Graham, die ältere Nachbarin. Sie beginnt Marty Haushaltsunterricht und viele Rezepte zu geben. Schon bald ist Marty eine akzeptable Hausfrau, doch mit Clark kann sie sich einfach nicht anfreunden. Als Clark eine langsame, aber von Marty unerwünschte Zuneigung für sie zu entwickeln beginnt, Missie davonläuft und Marty ihren Clem so sehr vermisst, beschliesst sie, mit der nächsten Karawane, die nach Osten geht, zu fliehen…

Ma sat silently, her eyes filling with tears. Then suddenly she rose and Marty was fearful that she had offended the older woman by her outburst, but Ma felt no such thing. She was a woman of action and truly she could see that action was needed here.

„Come, my dear,“ she said gently. „You ait a gonna have ya a lesson in bread makin‘. Then I’ll sit me down an‘ write ya out every recipe thet I can think of. It’s a shame what ya’ve been a goin‘ through the past few days, bein‘ as Young as ya are an’still sorrowin‘ an‘ all, an‘ if I don’t miss my guess“ – her kind eyes going over Marty – „ya be in the family way too, ain’t ya, child?“

Charakteren: Marty ist eine typische Frau. Nach aussen hin stark und fleissig, doch innerlich trägt sie noch den furchtbaren Schmerz von Clems Tod in sich. Sie verabscheut Clark und sich selbst für diese Heirat, doch Missie liebt sie trotzdem innig. Sie bereut die Heirat nicht, da sie weiss, dass es die einzige Möglichkeit war, doch trotzdem ist es sehr schwer für sie. Clark leidet immer noch unter dem Tod seiner Frau, doch er überwindet es schneller als Marty. Er beginnt Marty zu achten und zu lieben. Trotzdem zeigt er dies nicht offen. Nur in den schweren Momenten, in denen sie Trost braucht, macht sich seine wachsende Zuneigung zu ihr bemerkbar. Ich muss aber bemängeln, dass er zu sehr der „typische Romanheld“ ist. Gross, stattlich, muskulös, Feldarbeiter, erst schweigsam, dann trostspendend und in den richtigen Momenten gewinnt die Zuneigung die Oberhand und so weiter. Ein realistischer Charakterzug wie zum Beispiel manchmal Ungeduld oder ein scharfes Wort könnte nicht schaden, denn sonst ist Clark einfach zu perfekt.

Schreibstil und Aufbau: Ich finde der Schreibstil ist sehr gut. Ich finde diese Autorin hat es einfach perfekt fertiggebracht, einem ziemlich normalen Lebensalltag die Spannung einzuhauchen. Es gibt nicht allzu viel Spannung im Buch, doch es ist auf seine eigene Art interessant und spannend. Denn trotzdem ist da noch die Beziehung zwischen Marty und Clark und noch andere mehr oder weniger grosse Probleme. Doch ich denke, das spannende an dem Ganzen ist eben gerade, dass es so lebensnah ist und dass es deine und meine Geschichte sein könnte. Ich denke dieses Buch wäre auch für junge Frauen geeignet, die bald den eigenen  Haushalt führen werden, denn dieses Buch weckt unvermeidlich die Lust, einen Haushalt zu führen. Es erzählt von der Wonne und Freude, die auch nur Brot backen und nähen mit sich bringt, von der Erfüllung, die man findet, wenn man sich von ganzem Herzen für die Familie hingibt.

Idee und Umsetzung: O,wie alt ist die Idee doch schon, von einem Ehepaar zu erzählen, das sich nicht liebt und nur aus praktischen Gründen geheiratet hat. Aber dieses Buch ist besonders. Wie schon oben geschildert, ist es unglaublich lebensnah und sehr gut gemacht. Das Buch ist spannend, weil es eine realistische Geschichte ist und nicht einen aus der Luft gegriffenen Thriller.

Titel und Cover: Mit einem solch romantischen Titel wie „Love Comes softly“ hat man mich schon halb gewonnen. Ich liebe solche Titel wie zum Beispiel „Unruhe der Herzen“ oder „Triumph der Hoffnung“ oder „Sturmwolken am Horizont“ oder eben „Love Comes softly“. Wie sehnsuchtsvoll diese Titel doch klingen. Trotzdem verrät der Titel dieses Buches beinahe schon das Ende, wenn man ein bisschen nachdenkt. Den Cover finde ich wunderschön und stilvoll. Marty ist genau so dargestellt, wie sich der Leser diese Frau vorstellt und besonders finde ich dieses Lächeln, das ihre Lippen umspielt, wunderschön. Auch den Wind, der ihr in die Haare bläst, finde ich richtig passend. Leider ist der Cover nicht besonders aussagekräftig, doch der Titel und die schönen Farben des Covers machen dies hundertfältig wett.

Kommentar:

Bestimmt wisst ihr nun schon alle, dass ich dieses Buch sehr gemocht habe, deshalb ist es wohl überflüssig es noch zu betonen. Ich glaube, man kann sich den Reiz des Buches auch nach der besten Beschreibung nicht wirklich vorstellen. Deshalb, meine lieben Leser, greift selbst zum Buch! Keiner wird enttäuscht werden: Weder die Romantiker, noch künftige Hausfrauen, noch die Realistischen, noch die Westen-Interessierten noch sonst irgendjemand. Ich würde euch das Buch wirklich sehr empfehlen!

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Hinhören

ear

Ein Indianer besucht einen weissen Freund in der Stadt. Plötzlich sagt er: „Hörst du?“ „Klar höre ich den Verkehrslärm.“ Der Indianer entgegnet: „Aber ich höre gant in der Nähe eine Grille zirpen“, und biegt an einer nahen Hauswand die Ranken des wilden Weins auseinander. Dort sitzt tatsächlich eine Grille. Erstaunt betrachtet der Weisse die Grille und meint: „Indianer können eben doch besser hören.“ Der Indianer sagt daraufhin: „Da täuschst du dich“, wirft ein Dollarmünze hoch, die klirrend auf den Boden fällt. Sofort drehen sich Passanten nach dem Geräusch um. „Siehst du, weisser Freund, die Münze war nicht lauter als die Grille, und doch hörten es viele Menschen.“ Wir hören, was uns wichtig ist. Auf was hören wir denn nun?

Quelle: Ethos 2/2015

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Montagsfrage #6

Wieder einmal ist es Montag, ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag und eine gute Woche unter Gottes Segen!

Montagsfrage: Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst?

Ich kaufe meine Bücher selten in einem Bücherladen, so dass ich keine Möglichkeit habe die Covers richtig anzuschauen. Ausserdem basiere ich mich mehr auf Empfehlungen oder meine Lieblingsautoren als auf die Covers. Trotzdem finde ich einige Covers schöner als andere. Ich liebe verblasste Covers, Covers, die richtig sehnsuchtsvoll wirken. Neben diesen finde ich Covers die Reifenröcke darstellen auch sehr schön. Hier einige meiner Lieblingscovers, die eigentlich nur diese beiden Stile sind:

Die beiden in der Mitte sind meine Lieblingscovers. Wie sehen eure Lieblingscovers aus? Ich bin gespannt! Lg, Ramylu 😛

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Saturday music #2

Das letzte Lied war eher etwas für Jungs, obwohl es auch Mädchen betreffen kann, wenn vielleicht auch nicht mit Autos. Für heute gibts aber ein Lied für junge Frauen, dass mich sehr ermutigt hat und das bestimmt auch ein typisches Frauenproblem anspricht. Schreibt mir unbedingt in die Kommentare, ob es auch euch gefallen hat und ob ihr ermutigt worden seid. Los gehts…

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Wölkchens Freitagsfragen #6

w

Hallooo meine Lieben! Und wieder ist Freitag… ein ganz besonderer Freitag! Wieso, das lest bei Frage 2 😛

Bücher-Frage:

1 . Welches Buch würdest du deiner/deinem besten Freundin/Freund schenken?

Das ist wieder mal eine schwierige Frage. Aber ein Buch, dass ich wirklich super finde (Also, ich gebe es ja zu, ich habe nur den Film gesehen) ist War room. Er ist wirklich ein Film, der einen zum Beten motiviert, und dass wünsche ich meiner besten Freundin ja auch.

Private Frage:

  1. Was war dein schönstes Geburtstagsgeschenk?

Tja, ich glaube es nicht, dass es genau heute diese Frage gab, heute IST NÄMLICH MEIN GEBURTSTAG!!! Ja, ich habe mich natürlich riesig gefreut, als ich sah, dass genau heute die Frage vom Geburtstag handelt. Das schönste Geschenk… Das ist unglaublich schwierig. Ich glaube eines meiner schönsten Geschenke war der Kindle. Meine Mutter hat nämlich am 24.2. (Genau zwei Wochen vor meinem Geburtstag) ihren Kindle bekommen und ich konnte es kaum erwarten, auch einen zu bekommen. Tja, und dann, zwei Wochen später, an meinem Geburtstag, wusste ich, dass ich ihn erst in einem Monat oder so bekommen würde, da die Post oft langsam ist. Und am 11.3. überreichten meine Eltern mir ein Paket – und da lag er! Es war ein gelungenes Überraschungsgeschenk und dass war wirklich toll.

Welches Buch würdet ihr schenken? Was war eurer schönstes Geburtstagsgeschenk??

 

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Zum Boten berufen

Titel: Zum Boten berufen

Autor/in: Elke Kruse

Seitenanzahl: 447

ISBN: 978-2-8399-0523-7

Verlag: Druckerei Jakob AG

Typ: Biografie

Zusammenfassung:

gfc05237In diesem Buch gibt es 290 lehrreiche und spannende Geschichten, bei denen man über unseren wunderbaren Gott staunen kann. Die spannenderen kann ich leider nicht zitieren, da sie zu lang wären, aber eine kürzere (leider nicht ganz so gut) werde ich hier mit euch teilen:

In einem Bauernhaus von gläubigen Leuten herrschte rege Betriebsamkeit. Die Tante würde heiraten. Da gab es viel Arbeit, viel Vorbereitungen, und alle freuten sich auf das Fest. Doch zunächst waren alle sehr beschäftigt, schliesslich sollte es ja ein schönes, gelungenes Fest werden. Niemand hatte Zeit für das kleine Söhnchen. Man war froh, wenn es sich alleine beschäftigte. Doch plötzlich war der kleine Mann verschwunden. Die Mutter rief nach ihm, ohne Antwort zu bekommen. Nun blieb die Arbeit liegen, alle machten sich auf die Suche. Jeder Winkel, jede Ecke in Haus und Stall wurde durchsucht, ohne Ergebnis. Schliesslich kam jemand auf den Gedanken, beim Jaucheloch nachzuschauen. Der Grauenhafte Verdacht bestätigte sich; hier fanden sie das Kind. Augenblicklich verwandelte sich die Freude in tiefe Trauer. Das Bübchen war das einzige Kind der Bauersleute. Die Ärzte hatten den Eltern nach seiner Geburt die Hoffnung auf weitere Kinder genommen. Eine zweite Schwangerschaft sei unmöglich, hatte man ihnen gesagt.

„Zum Boten berufen“ weiterlesen

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Input: Wäre das zu viel verlangt gewesen?

Das Schiff Lady Elgin sank. Das grosse Schiff brach zusammen und sank. Sechs Stunden lang hielten sich die Überlebenden an Rettungsbooten und Trümmerteilen fest, währen Blitze den Himmel durchzuckten und somit der Horror für Sekundenbruchteile sichtbar wurde. Nordwinde und starke Wellen trieben die Überlebenden auf das Steilufer von Evanston, Illinois, zu. Anwohner ud Farmer wurden von den Hilfeschreien der Männer und Frauen geweckt. Sie lieben los, um zu  helfen und eine Rettungsaktion zu organisieren.

Unter den Freiwilligen war Edward Spencer, ein Theologiestudent der nahe gelegenen Northwestern University. Am Mississippi aufgewachsen und als durchtrainierter Schwimmer band er sich ein Seil um die Hüften, tauchte in die tosenden Wellen und zog ein Opfer nach dem anderen ans Ufer. Mit aller Kraft, die er aufbringen konnte, kämpfte er gegen den grausamen Sog, der viele Menschen schon an die Klippen geschleudert hatte.

Während er mit seinen starken Armen einen anderen aus dem Wasser zog, fügten ihm scharfe Wrackteile Schnittwunden an Kopf und Körper zu. Immer und immer wieder kehrte er mit einem Geretteten ans Ufer zurück, das Gesicht blutüberströmt, die Muskeln schmerzend. Zwischendurch sammelte er am Lagerfeuer neue Kräfte und Atem, bis er wieder eine gegen das Ertrinken kämpfende Person in der Brandung entdeckte. Dann stürzte er sich erneut ins Wasser. Seine Muskeln verkrampften sich immer wieder, während er sich durch die Strömung kämpfte.

Schliesslich verdankten 17 von 30 Opfer, die am Ufer von Evanston am jenem Tag überlebt hatten, ihr Leben dem heldenhaften Einsatz von Edward Spencer. Bedeutete dieser Mut den Beginn eines neuen Lebens für so viele, so war er für den jungen Studenten jedoch das Ende aller Träume. Er erholte sich nie mehr ganz von den körperlichen Anstrengungen jenes Tages und war deshalb gezwungen, sein Studium und seinen Job aufzugeben. Berichten zufolge litt er nahezu den Rest seines Lebens unter Lähmungen und war auf den Rollstuhl angewiesen.

Manche Zeitungen berichteten von seiner Heldentat, und er wurde bei verschiedenen Anlässen geehrt, doch seine Antwort auf die Frage von Reportern, an was er sich in Bezug auf die Rettungsaktion erinnerte, ist erschütternd: „Nur an eins: Keine der 17 Personen, die ich gerettet habe, hat sich jemals bei mir bedankt.“ Wäre das zu viel verlangt gewesen?

R.J.Morgan in „Der Schlüssel zur Freude“, Nancy Leigh DeMoss

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Montagsfrage #5

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Ich wènsche euch allen eine schöne Woche, die mit der fünften Montagsfage von buchfresserchen eingeläutet wird!

Montagsfrage: Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Es geht. Ich lese meistens 5-6 Bücher zugleich, und so muss ich immer noch den letzten Abschnitt mitlesen. Dann bin ich aber schon meistens mittendrin. Freilich liebe ich es auch einmal für 1-2 Stunden auf das Sofa zu liegen und mich richtig in die Geschichte zu vertiefen. Freilich werden je länger je mehr diese Momente richtig selten 😉

Wie ist das bei euch? Verlinkt mir eure Antwort in den Kommentaren!

Liebe Grüsse Ramylu

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Saturday music #1

Hallöchen!!! Endlich habe ich mir etwas ausgedacht für den Samstag damit er nicht so leer dasteht 😉 Für heute habe ich ein sehr gutes Lied von Manfred Siebald (Besonders für die männlichen Blogleser!!!) Ich liebe dieses Lied wegen seinem Text, obwohl die Musik nicht besonders rythmisch ist. Es kommen bestimmt noch schönere Melodien, aber der Text ist hier einfach unschlagbar, deshalb habe ich es trotzdem ausgewählt.

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Wölkchens Freitagsfragen #5

w

Wieder einmal Freitag – und ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende (Ab dem Abend jedenfalls 😉 )

Bücher-Frage:

1 . Hast du eine spezielle Ordnung für deine Bücher im Regal?

Tja, theoretisch schon, aber die halte ich nie ein 😦

Private Frage:

  1. Mit welchen 3 Wörtern würdest du dich beschreiben?

Also das erste Wort wäre wahrscheinlich widersprüchlich. Ich bin eine extrem widersprüchliche Person, die sehr schwer zu ergründen ist 😉 Besonders da ich in zwei Kulturen aufgewachsen bin, habe ich ein Teil jeder Kultur und bin ein Mix davon. Aber auch sonst bin ich so. Kleines Beispiel: Nach aussen hin wirke ich ziemlich stark, taff und belastungsfähig. Auf einer Seite bin ich das wirklich, nämlich, was die Arbeit betrifft. Doch sentimental bin ich ziemlich das Gegenteil, ich bin leicht zu verletzen und nehme Dinge zu schnell persönlich. Ausserdem werden mir Filme sehr schnell zu brutal. Auf jeden Fall bin ich sentimental so ziemlich das Gegenteil von dem, was ich ausstrahle. Ich denke ich werde eines Tages einen Mann brauchen, der einen starken Beschützerinstinkt hat 😉   Ou, das war aber eine lange Erklärung zu „widersprüchlich“. Die nächsten beiden Worte sind… fromm (klingt jetzt dumm aber ich wusste kein anderes Wort) und kinderliebend.

Was sind eure Antworten? Schreibt sie mir in die Kommentare!!!

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Der Mensch Martin Luther

Titel: Der Mensch Martin Luther

Autor/in: Jost Müller-Bohn

Seitenanzahl: 74

ISBN: 9783944787495

Verlag: Folgen Verlag

Typ: Biografie

Zusammenfassung:

der mensch.jpgDieses Buch schildert mal ganz andere Seiten von Martin Luther – Seiten, die nicht so bekannt sind. Denn Luther war sowohl musikalisch, als auch ein unglaublicher Tier – und Naturfreund. In allem sah er Gottes Fingerabdruck und verglich Blumen und Raupen mit biblischen Personen. Das ganze Buch ist mit Schriften und Texten von ihm gespickt, die sich perfekt zu den Erklärungen des Autors ergänzen.  Hier eine Kostprobe von seiner Aussage über ein Vögelchen:

„…möchten wir wohl unser Hütlein ab tun und sagen: ‚Mein lieber Herr Doktor, ich muss ja bekennen, dass ich die Kunst nicht kann, die du kannst. Du schläfst die Nacht über in deinem Nestlein ohn‘ alle Sorge. Des Morgen stehst du wieder auf, bist fröhlich und guter Dinge, setzest dich auf ein Bäumlein und singst, lobst und dankst Gott; danach suchst du deine Nahrung und findest sie. Pfui, was habe ich alter Narr gelernt, dass ich’s nicht auch tue, der ich doch so viel Ursache dazu habe!‘ Kann das Vöglein sein Sorgen lassen und hält sich in solchem Fall wie ein lebendiger Heiliger und hat dennoch weder Acker noch Scheunen, weder Kasten noch Keller, lobt Gott, ist fröhlich und guter Dinge, denn es weiss, dass es einen hat. Wir können arbeiten, das Feld bebauen, die Früchte aufschütten und auf die Not behalten, dennoch können wir das schändliche Sorgen nicht lassen!

„Der Mensch Martin Luther“ weiterlesen

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Ein Obdachloser

obd.pngDieser Sonntag war ein kalter Wintertag. Der Parkplatz der Kirche füllte sich schnell. Als ich aus meinem Wagen ausstieg, bemerkte ich, dass die anderen Gemeindemitglieder miteinander tuschelnd zum Gemeindehaus hinübergingen. Beim Näherkommen sah ich einen Mann, der an der Mauer unserer Kirche kauerte. Er lag beinahe da, als würde er schlafen. Sein langer Trenchcoat hing nur noch in Fetzen an ihm herunter, und der Hut auf seinem Kopf war so tief in die Stirn gezogen, dass man sein Gesicht nicht erkennen konnte. Seine Schuhe wirkten sehr alt, zu klein für seine Füsse, sie waren durchlöchert und seine Zehen schauten heraus. Ich nahm an, dass dieser Mann obdachlos war und sich vor unserer Kirche zum Schlafen gelegt hatte, darum ging ich an ihm vorbei und betrat das Gotteshaus.

Wir plauderten ein paar Minuten miteinander, und schliesslich brachte jemand den Mann, der vor dem Gemeindehaus lag, ins Gespräch. Die Leute schnaubten verächtlich und tratschten über ihn, aber niemand machte sich die Mühe, ihn hereinzubitten, auch ich nicht. Kurz darauf begann der Gottesdienst. Wir wartete alle darauf, dass der Prediger aufstand und nach vorne trat, als die Tür aufging. Herein kam der obdachlose Mann. Mit gesenktem Kopf schritt er durch die Mitte. Die Leute schnappten nach Luft, tuschelten miteinander und verzogen angewidert das Gesicht. Er ging nach vorn zur Kanzel, wo er Hut und Mantel ablegte. Ich erschrak. Da stand unser Pastor – er war der „Obdachlose“. Keiner sagte ein Wort. Der Pastor nahm seine Bibel und legte sie auf die Kanzel: „Leute, ich glaube nicht, dass ich euch sagen muss, worüber ich heute predigen werde.

Quelle: Ethos 5/2014

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Fasnacht

Hallo!

Für heute wollte ich euch nur mal schnell den Link angeben, was eure Kostüme über euch aussagen. Ich persönlich würde mich für das Einhorn entscheiden, da es am besten zu meinem Charakter passt. Welches Outfit wählt ihr??? Schreibt es mir in die Kommentare!Hier noch der Link zu den Kostümen:

http://www.msn.com/de-ch/lifestyle/leben/das-verr%c3%a4t-das-karnevalskost%c3%bcm-%c3%bcber-den-charakter/ss-AAncvOa?ocid=spartanntp#image=3

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Montagsfragen

Montagsfrage #4

Auch heute wünsche ich euch allen eine wunderschöne Arbeitswoche! Und zur kleinen Auflockerung gibt es die vierte Montagsfrage! Die Aktion stammt übrigens von buchfresserchen 😉

Montagsfrage: Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Oh ja, da gibt es eine Menge, da ich leider ein Mensch bin, der ziemlich viel auf Empfehlungen und Klapptexte gibt. Wenn da beides nicht überzeugend ist, nehme ich es nie oder nur dann in die Hand, wenn ich wirklich nichts anderes habe. Das letzte Beispiel war das Buch „Zum Boten berufen“. Das ist eine Biografie von Arthur von Bergen. Wieder einmal haben mich der Cover und der Klapptext nicht sonderlich interessiert, also habe ich es nicht gelesen. Schliesslich hat mein Daddy das Buch angefangen und mir ein bisschen daraus erzählt. Ich habe es schliesslich aus seinem Schlafzimmer gestohlen und in einem Zug durchgelesen 😉

Was waren eure positiven Erfahrungen mit Büchern? Verlinkt mir eure Montagsfragen in den Kommentaren!!!

 

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Wölkchens Freitagsfragen #4

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Auch heute beantworte ich wieder Frau Wölkchens Freitagsfragen. Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr hier nachlesen, wie das Ganze funktioniert.

Bücher-Frage:

1 . Wie groß ist dein SuB akutell?  – Welches Buch liegt schon am längsten auf deinem SuB?

Mein SuB ist ziemlich gross, da meine Mutter früher die Bücher für mich eingekauft hat – leider waren die nicht nach meinem Geschmack. Die habe ich bis heute nicht gelesen – nicht, dass ich das nach all diesen Jahren noch täte. Aber von den Büchern, die ich ausgewählt habe und nicht gelesen habe, gibt es recht wenige. Höchstens das ich dann irgendwann in der Mitte aufgehört habe. Tut mir leid, bei dieser Frage bin ich langweilig, denn ich weiss nicht mehr, welches Buch am längsten auf meinem SuB liegt 😦

Private Frage:

  1. Was war dein schönstes Urlaubserlebnis?

Mein schönstes Urlaubserlebnis war etwas eigentlich ganz Einfaches. Vor fünf Jahren sind wir als Familie mit den Grosseltern nach Griechenland, und wir hatten eine Ferienwohnung etwa 20m vom Meer entfernt. Ich liebte es, im Wasser zu schnorcheln, es gab eine Menge Muscheln, Fische und Gewächse… Seit dann waren alle Meere zu kalt, zu wenig tief usw. Leider 😦 Trotzdem wird das Schnorcheln an diesem einzigartigen Meeresplatz für mich immer eine wunderbare Erinnerung bleiben.

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Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

Titel: Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

Autor/in: Ernst Gombrich

Seitenanzahl: 352

EAN: 9783832186395 

Verlag: DUMONT Buchverlag

Typ: Geschichtsbuch

ernst.jpgZusammenfassung Weltgeschichte (So gut man von einem Geschichtsbuch eine Zusammenfassung machen kann 😉 ):

In rasanter Fahrt geht es von der Steinzeit bis zu dem zweiten Weltkrieg, von den Höhlenmenschen mit ihren Steinwerkzeugen bis zu den Atombomben der neuen Zeit. Nichts wird ausgelassen, und kein Teil der Erdkugel wird als zu gering erachtet, um über ihn zu erzählen. Hübsch der Reihe nach erzählt Ernst Gombrich die ganze Weltgeschichte so, als wäre es ein Roman. Das ganze Buch ist mit Szenen gespickt, die tatsächlich so stattgefunden haben. Es hilft sehr, sich die Personen vorzustellen und dient auch zur Auflockerung. Möglichst unparteiisch schildert Gombrich die verschiedenen Weltgeschehen, die Religionen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben und die Kulturen…

Nach der Bürgerrevolution von 1848, als überall in Europa neue Eisenbahnlinien gebaut und Telegraphendrähte gelegt wurden, als die Städte, die Fabrikstädte wurde, wuchsen und viele Bauern in die Stadt wanderten, als die Männer Zylinderhüte trugen und komische Zwicker mit schwarzen Schnüren daran, da war unser Europa noch ein Flickwerk vieler kleiner Herzogtümer, Königtümer, Fürstentümer, Republiken, die in verwickelter Art verbündet oder verfeindet waren.

„Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser“ weiterlesen

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Input: Stärker als der Tod

holDie gläubigen Christen eines Dorfes unter diktatorischer Regierung waren in der Kirche zum Gebet versammelt. Plötzlich stürzte ein Offizier mit seinen Soldaten herein und befahl den Besuchern, das Gotteshaus innerhalb von zehn Minuten zu verlassen, denn es sollte zerstört werden. Doch dann kam dem Offizier eine teuflische Idee. Er riss das grosse Holzkreuz von der Wand, warf es auf den Boden und rief: „Nur die, die dieses Kreuz anspucken, dürfen hinausgehen, andernfalls werdet ihr in die Luft fliegen!“

Die Situation war schrecklich und die Zeit zum Überlegen kurz. Die Menschen waren ratlos. Einer trat zögernd hervor. Mit den Worten „Vergib mir“, spuckte er auf das Kreuz. Einige entschuldigten sich für das gleiche Tun, mit der Begründung, es sei ja schliesslich nur ein Holzkreuz. Etwa dreissig Leute hatten nach fünf Minuten auf diese Weise die Kirche verlassen. Da erhob sich ein sechzehnjähriges Mädchen, ging vor dem Kreuz auf die Knie, beugte sich nieder, wischte mit ihren Händen den Speichel fort und küsste dann das Kreuz. Diese junge Frau bekannte sich zu Jesus. Im gleichen Moment wurde sie von einer Pistolenkugel niedergestreckt und starb.

Stille trat ein. Niemand spuckte mehr, man hätte sonst das tote Mädchen bespuckt. Ratlos schaute der Offizier auf die Menschen, wandte sich plötzlich ab und verliess mit seinen Soldaten die Kirche. Alle zurückgebliebenen Leute versammelten sich um das tote Mädchen. Weinend bat der Vater der getöteten Tochter um Verzeihung. Er hatte den Ernst der Lage zu spät begriffen und konnte nichts mehr rückgängig machen. Dann sagte er: „Mein Kind, hätte ich erkannt, dass du dich zu Jesus bekennen willst, ich wäre dir vorausgegangen.“

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Montagsfrage #3

montagsfrage_bannerLiebe Leser

Pünktlich kommt auch am heutigen Montag die dritte Montagsfrage… Aufgepasst und los geht’s!

Montagsfrage: Gibt es ein Zitat aus einem Buch, dass dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist?

Das ist mal wieder knifflig! Nun, ich notiere meine Zitate meistens und schreibe sie dann in der Rezension auf, aber leider vergesse ich sie auch wieder oft. An den genauen Wortlaut kann ich mich auch ganz selten erinnern, aber eines der einzigen Zitate, die ich mir einigermassen wortwörtlich gemerkt habe, ist folgendes:

The Bible is made to be a bread for daily use, not cake for special occasions.

(Das habe ich aus dem Kopf ausgeschrieben, nur noch kurz kontrolliert, also alle Achtung 😉 )

 

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SINGLE TAG 6

Viele von euch hätten vielleicht mal gerne einen Liebesbrief bekommen. Das wäre sooo romantisch! Nun, ich habe einen für euch. Nicht von irgendjemanden, sondern von einem König! Dazu noch von einem König, der dich unglaublich liebt…

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SINGLE TAG 5

Für heute gibt es zwei brilliante Zitate aus dem Buch „Ungeküsst und doch kein Frosch“, die ich super finde:

Ich gebe offen zu: Ich habe oft Schwierigkeiten damit, Gott so zu vertrauen. Ich glaube ihm schon, dass er gute Pläne mit meinem Leben hat – aber was, wenn sein Verständnis von „gut“ ganz anders ist als meins? Hoffentlich will er nicht, dass ich auf immer und ewig Single bleibe und daran zu einem wahren Glaubenshelden reife! Oder ich habe Angst, dass er mir eine Frau gibt, die mich überhaupt nicht anmacht. Solche Ängste sind natürlich überflüssig, denn unser liebender Vater (so habe ich ihn kennengelernt) würde so was nie machen. Schliesslich weiss er, was ich mir ersehne, und wahrscheinlich hat er diese Sehnsüchte höchstpersönlich in mich hineingelegt, weil er sie eines Tages erfüllen wird. Ich wünsche mir ja auch keine Sachen, die seinem Wort entgegenstehen. Trotzdem kommen mir, ehrlich gesagt, immer wieder Zweifel. Anstatt seinem perfekten Timing zu vertrauen, nehme ich häufig die Dinge wieder selbst in die Hand: „Herr, ich weiss zwar, dass du allmächtig bist und so, aber du hast viel zu tun, und ich schätze mal, du hast übersehen, dass dieses tolle Mädchen da drüben doch eigentlich die ideale Frau für mich ist. Wenn ich jetzt nicht mit ihr anbandle, habe ich sie verpasst!“ Ziemlich kleinlaut gebe ich am Ende auf: „Natürlich vertraue ich dir, Herr – ich dachte nur, du könntest vielleicht mal einen kleinen Denkanstoss gebrauchen.“ 

Der Schlüssel zur Zufriedenheit heisst Vertrauen. Glaub mir, wenn du als Single nicht glücklich bist, dann wirst du das auch nicht, nur weil du einen Ehering am Finger trägst. Wenn wir unser Glück von einem Punkt in der Zukunft abhängig machen, wird es nie kommen, denn wir befinden uns in einer Art ewiger Warteschleife. 

 

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Wölkchens Freitagsfragen #3

wolken

Hey!!! Jetzt kommt (leider etwas verspätet, ich war auf einer Hochzeit) die Wölkchens Freitagsfragen! Und weil ich langes Geplapper hasse, fangen wir am besten gleich mal an!

Bücher-Frage:

1 . In welchem Format bevorzugst du deine Bücher?

Ich mag die E-books defintiv lieber, obwohl die Hardcover-Bücher im Regal natürlich viel schöner aussehen. Trotzdem sind die E-books viel einfacher, man kann sich Zitate anstreichen oder Notizen machen, ohne einen Bleistift zu holen und kann die Markierungen danach auch übersichtlich anschauen. Zu diesem Thema habe ich auch extra einen Artikel mit Vor – und Nachteilen zusammengestellt: Kindle oder Buch?

Private Frage:

  1. Du bist auf eine Kostümparty eingeladen, als was verkleidest du dich und warum?

Das war ich zwar noch nie, aber wahrscheinlich als Einhorn, da das am besten zu meinem Charakter passt. Hier der Link dazu, was die Kostüme über euch aussagen:

http://www.msn.com/de-ch/lifestyle/leben/das-verr%c3%a4t-das-karnevalskost%c3%bcm-%c3%bcber-den-charakter/ss-AAncvOa?ocid=spartanntp#image=3

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SINGLE TAG 4

joshuaFür heute gibt’s… Spannung steigern 😉 …ein Buchtipp! Hey, das ist nicht irgendein Buchtipp, sondern es ist das beste Buch über Singlesein das ich je gelesen habe. Es motiviert einen unglaublich und zeigt einem, das Singlesein gar nicht so schlecht ist und gibt einem auch viele Tipps für die Zukunft – wenn man so Gott will nicht mehr Single ist. Und dieses werte Buch ist… „Ungeküsst und doch kein Frosch“! Klingt spannend was? Ist es auch… Es ist brilliant! Heute bestellen, morgen beginnen und vor Spannung am selben Tag fertiglesen und übermorgen hier kommentieren, wie super das Buch doch ist… 😉

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SINGLE TAG 3

Einen wunderschönen guten Morgen! Ihr seid alle gespannt, was? Nun, heute habe ich euch einige Leute „mitgebracht“, der mehr über das Singleleben weiss als ich. Schliesslich habe ich so gut wie keine Ahnung darüber – ausgenommen, dass viele die Single sind, es nicht mögen, und genau DARUM machen wir ja diese Singlewoche! Hier einige  Blogs, die euch vielleicht weiterhelfen…

https://www.kathtreff.org/blog/christlichesingles/

https://unwisesheep.org/2011/09/18/christ-und-single-hat-gott-dich-vergessen-gedanken-meinerseits-tim-conway/

https://christliche-singleveranstaltungen.org/

 

 

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SINGLE TAG 2

Für heute gibt’s einen Buchtipps! Ja, schon okay, da seid ihr vielleicht voll enttäuscht. Aber das ist ein BÜCHERBLOG! Und dieses Buch sind echt gut – eine Auflockerung für jeden, dem das Singlesein verleidet ist!

pimpDas Buch „Pimp your life„! Von Karo Kuhn und Nicole Schol kriegt ihr 99 coole Tipps, was man im Leben so machen kann – und das könnt ihr als Single am Besten! Verheiratet ist man ganz schön eingeschränkt, also nutzt die Freiheit!

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SINGLE? HIER BIST DU RICHTIG!

 

Hey! Ab heute gibt es eine Woche für Singles! Jeden Tag Bilder, Videos, Umfragen und Co. für Singles. Lasst euch überraschen! Und kommentiert ganz viel wie ihr es findet, was ihr gerne möchtet…

Tag 1:

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Montagsfrage #2

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Hallöchen!

Endlich wieder eine Montagsfrage… Ich muss gestehen, dass ich die Aktionen in letzter Zeit vernachlässigt habe, aber ich werde mir nun mehr Mühe geben! Also starten wir mit der Montagsfrage, die von Buchfresserchen stammt:

Auf welche Neuerscheinung freut ihr euch gerade besonders?

Ou, da muss ich leider eine gaaanz langweilige Antwort geben. Ich bin über Neuerscheinungen nicht im Bilde! Tja – sorry… Aber auf jeden Fall freue ich mich, wenn die drei restlichen Bände von der Russlandsaga (Rezension kommt bald) endlich bei mir ankommen…

Auf welche Neuerscheinungen freut ihr euch? Verlinkt euren Beitrag in die Kommentare!!!!

 

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Conny reisst aus

Titel: Conny reisst aus

Autor/in: Damaris Kofmehl

Seitenanzahl: 250, (Printausgabe)

ISBN: 9783944187334

Verlag: Folgen Verlag

Typ: Buch für Kinder zwischen 8-10 Jahren

Zusammenfassung:

conny.jpgConny wird von ihren Pflegeeltern geschimpft, gehänselt und geschlagen. Auch in ihrer Klasse ist sie ein Mobbingopfer. Nicht selten mag sie gar nicht mehr in die Pause gehen, weil die anderen sie wieder mobben. Einzig Bärbel, eine Klassenkollegin, hält einigermassen zu ihr. Trotzdem ist es für Conny ein schweres Leben. Als ihre Pflegemutter wieder einmal allzu  böse zu ihr ist, plant sie auszureissen. Sie nimmt nichts mit als ein Snack und ihre Katze Mizzi. Sie bittet ihre Kollegin Bärbel ihr 20 Franken zu geben und erzählt ihr eine mitleidserregende Geschichte. Bärbel legt sie ihr in ein Geheimversteck, wo Conny es um Mitternacht holen will und mit dem Geld zu ihrer Grossmutter fahren möchte. Es schlägt schliesslich die Stunde der Flucht. Conny holt sich das Geld – oder besser gesagt, will es sich holen – denn es ist nicht da…

„Conny reisst aus“ weiterlesen

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Chancen zum Gespräch

ged.jpg

Dass einer auf dem Friedhof spricht,

ist schliesslich nicht verboten.

Doch ist er ganz alleine, dann

spricht er mit einem Toten.

Hat es im Leben nie gepasst?

War kein Gespräch zu haben?

Jetzt ist es jedenfalls zu spät,

denn hier liegt wer begraben.

Wer immer auch zu Toten fleht,

sie mögen doch vergeben,

muss wissen: Dafür gab es nur

Gelegenheit im Leben.

Und wenn’s die grosse Liebe war?

Sie konnte niemals siegen.

Nur Wehmut bleibt am Schluss zurück,

wird Liebe totgeschwiegen.

Wird auch gebettelt und gefleht,

er soll noch ein Wort sagen,

der Tote bleibt für immer stumm

zu allen offnen Fragen.

Am Grab wird alles Monolog.

Man kann das Reden lassen.

Drum darf ich die Chancen zum Gespräch

zeitlebens nicht verpassen.

Ich will die Lehre daraus ziehen,

es Tag für Tag zu wagen,

was eigentlich gesagt sein muss,

tatsächlich auch zu sagen.

Jörg Swoboda

Quelle: Ethos 1/2014

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Wölkchens Freitagsfragen #2

 

Wieder muss, darf ich zwei Fragen  beantworten, die Aktion ist von Wölkchens Bücherwelt. Sonst gibt’s eigentlich nichts zu sagen ausser: Los geht’s!

Bücher-Frage:

1 . Stell dir vor du würdest ein Treffen mit einem / einer Autor/in gewinnen und dürftest dir aussuchen wen du triffst.  – Wen würdest du wählen?

Für heute ists nicht schwer: Elisabeth Büchle! Sie gehört sowohl zu meinen Lieblingsautorinnen, als auch meine Lieblingsreihe hat sie geschrieben! Hier geht’s zu meinen Lieblingsbücher: https://lesemausblog.wordpress.com/lieblingsautoren-2/lieblingsbuecher-ramylu/

 

2.  Was ist momentan dein Lieblings-Lied?

Auch nicht so schwer, für heute komme ich glimpflich davon 😉 Mein Lieblingslied ist „Dumnezeu e taria mea“, hier auf YouTube:

Beantwortet ihr die Fragen auch? Es würde mich interessieren! Ihr könnts mir in den Kommentaren verlinken!!

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Das kalte Herz

Titel: Das kalte Herz

Autor/in: Wilhelm Hauff

Seitenanzahl: 144 (Also das ist selbst von den Lesefaulsten nicht zu viel  verlangt! 😉 )

ISBN: 978-3-86199-667.5

Verlag: Holzinger

Typ: Märchen

Zusammenfassung:

das-kalte-herzPeter Munk ist ein Kohlenbrenner, so, wie es einst sein Vater gewesen war. Seine Mutter muss von dem kümmerlichen Ertrag ihres Sohnes leben und ist wahrlich ganz zufrieden, im Gegensatz zu Peter. Wie sehr er den „Dicken Ezechiel“, den „Langen Schlurker“ und den „Tanzboden-König“. Sie alle waren von einem Tag auf den andern steinreich geworden, und Peter meint zu ahnen, weshalb. Denn wer am Sonntag zwischen 23.00- 2.00  geboren ist, dem zeigt sich Schatzhauser, ein kleines Männchen, das jedem sogenanntem Sonntagskind mindestens zwei Wünsche erfüllt. Peter geht hin und wünscht sich, reich zu sein, eine Glashütte zu besitzen mit Kutsche und Pferd. Der Schatzhause schalt ihn deswegen, doch Peter ist das egal, ist doch sein innigster Wunsch nun erfüllt. Doch schon bald verliert er seinen Reichtum durch Dummheit, und Peter wünschte, er hätte Klugheit und Einsicht gewünscht, so wie ihm der Schatzhauser geraten hatte. Doch nun hat er nur noch eine Möglichkeit, will er zu Geld kommen, und die ist gefährlich…

„Das kalte Herz“ weiterlesen

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Bestseller-Bücher, Einzelbücher, Klassiker, Liebesgeschichte, Mädchenbücher, Romane

Stolz und Vorurteil

Titel: Stolz und Vorurteil (Originaltitel: Pride and Prejudice)

Autor/in: Jane Austen

Seitenanzahl: 420

ISBN: 9783943797237

Verlag: AuraBooks-eClassica

Typ: Roman

Zusammenfassung:

stolz-und-vorurteilMrs. Bennet hat fünf Töchter und ein Lebensziel: Alle mit einem begüterten Junggesellen zu verheiraten. Als bekannt wird, dass ein gewisser Mr. Bingley nach Longbourn zieht, sieht Mrs. Bennet die Chance für ihre Töchter. Sie schickt alle an den ersten Ball, an dem er dabei ist, und tatsächlich scheint er Jane zu bevorzugen. Mrs. Bennet zählt eifrig, wie oft er mit Jane tanzt und wie oft mit den anderen Mädchen und plant insgeheim schon Mr. Bingleys Hochzeit mit Jane.

Zwischen tanzen und sich verlieben war nur noch ein kleiner, ein fast unvermeidlicher Schritt.

Die Phantasie einer Frau kennt keine Hindernisse: aus Bewunderung macht sie Liebe und aus Liebe gleich Ehe.

Doch Mr. Bingley hat einen sehr unsymphatischen Freund, der schon nach dem ersten Abend für seine Hochmütigkeit verpönt ist. Mr. Bingleys Freund heisst Mr. Darcy. Jener beobachtet Mr. Bingley und Jane aufs Schärfeste, und kommt im Laufe der Zeit zu dem Entschluss, Jane liebe Bingley nicht genug, jedenfalls nicht so sehr wie Mr. Bingley sie. In Wahrheit ist das natürlich nicht so, doch Jane ist keine Person, die ihre Gefühle zu sehr zeigt. Mr. Darcy lockt Mr. Bingley nach London, und will dafür sorgen, dass er nie mehr zurück kommt, um Jane zu heiraten…

„Aber ich tröste mich damit, dass Jane bestimmt an gebrochenem Herzen sterben wird; dann wird ihm schon leid tun, was er angerichtet hat!“ Lizzy konnte in dem Gedanken nicht den gleichen Trost finden wie ihre Mutter und schwieg daher.

„Stolz und Vorurteil“ weiterlesen

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Der Marshmallow-Test

In diesem Experiment mussten Kinder alleine im Raum vor einem Marshmallow sitzen, ohne es zu essen. Als Belohnung für das Warten wurde ihnen ein zweites Marshmallow versprochen. Die sensationellen Studienergebnisse entdeckte der Psychologe Walter Mischel per Zufall: Seine Töchter hatten die untersuchte Schulklasse besucht und erzählten ihm 13 Jahre später vom Schicksal der ehemaligen Kollegen. Wer als Kind der Versuchung des sofortigen Genusses besser widerstehen konnte, meisterte das Leben als Erwachsener deutlich besser. Hier könnt ihr Kinder beim Ausharren vor dem Marshmallow beobachtet werden. Anschaulicher kann die Herausforderung der Selbstdisziplin nicht gezeigt werden.

Quelle: Ethos 3/2015

Und hier das Video für Erwachsene…

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Montagsfrage#1

Halloooo! Leider war ich bis vor Kurzem in den Ferien, unter anderem in Wien (siehe Profilbild 🙂 ) und konnte die Aktionen nicht mitmachen… Doch dafür geht es nun mit Feuereifer dran! Die Aktion stammt von Buchfresserchen, die jede Woche eine neue Montagsfrage ins Netz stellt, die ich dann wohl oder übel beantworten muss darf. Los geht’s!

Montagsfrage: Bloggst du eher spontan oder planst du lieber was du wann veröffentlichst?

Also es kommt auf den Beitrag darauf an. Für Bibelverse, Zitate und Kurzgeschichten sitze ich einmal zum Beispiel einen Nachmittag dran und plane sie vor. Bücherrezensionen schreibe ich einfach nach dem ich das Buch fertig gelesen habe und plane sie für den nächsten unbesetzten Mittwoch (Dazu unten mein „Blogprogramm“) vor. Die Montagsfragen und „Wölkchens Freitagsfragen“ beantworte ich natürlich immer an den jeweiligen Tagen 😉

Blogprogramm:

Montag: Montagsfrage 😉

Dienstag: Kurzgeschichte oder Filmtipp (Morgen wird’s witzig;-) )

Mittwoch: Buchrezension

Donnerstag: Spruch

Freitag: Wölkchens Freitagsfragen

Samstag: Gönnt ihr mir mal ne Pause 😉

Sonntag: Bibelvers

 

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Die sanften Hügel von Darjeeling

Titel: Die sanften Hügel von Darjeeling

Autor/in: Catherine Palmer

Seitenanzahl: 287

ISBN: 978-3-86591-324-1

Verlag: Gerth Medien

Typ: Für diesen Typ gibt es keine Bezeichung 😦

Zusammenfassung:

dieBeth Lowell passt eigentlich gar nicht in ihre Familie. Sie ist die einzige, die von Abenteuerlust und Reisefieber geprägt ist. Ganz anders als ihre Mutter Jana, die nur in Tyler sitzen, Rosen malen und Blaubeerkuchen backen will. Das hat sie schon immer getan, tut es immer noch und wird es ewig tun. Beth ist da anders. Ausserdem pflegt sie eine intensive Beziehung zu Gott – während für ihre Mutter die Kirche nur Formsache ist. Auch sieht sie völlig anders aus. Sie hat nicht so süsse rosa Wangen wie ihre Brüder, sondern einen olivfarbenen Hautton und schwarze Haare. Beth hat sich noch nie darüber Gedanken gemacht – bis sie herausfindet, dass ihre Mutter früher einen Freund hatte. Und mit diesem Freund passierte ein Unglück – und das Ergebnis war: Beth. Jana und Thomas, so hiess ihr Freund, trennten sich daraufhin, da Thomas nach Indien wollte. Jana konnte sich jedoch nicht vorstellen, wegzuziehen, und wollte nur in Tyler bleiben. Also blieb sie mit dem Kind, von dem Thomas nichts wusste, zurück. Bevor das Kind geboren wurde, heiratete sie John, von dem Beth bis zu diesem Moment geglaubt hatte, er sei ihr leiblicher Vater. Beth ist furchtbar wütend, dass ihre Eltern ihre Vorgeschichte geheim gehalten haben, und ab diesem Moment geht in Beths Beziehung mit ihrer Mutter alles schief…

Warum hatte Jana diesen Kerl überhaupt in ihr Leben gelassen? Es war doch seine Schuld gewesen, dass er sie so leidenschaftlich geküsst hatte, bis all ihr Widerstand dahingeschmolzen war. Er hatte doch nur an sein eigenes Verlangen gedacht. Nun ja, das hatte sie wohl auch. Sie hatten beide ihren Verstand zum Fenster seines Wagens hinausgeworfen, getrieben von reiner, körperlicher Lust. Und das nicht nur einmal. Das wäre schon schlimm genug gewesen. Aber nein, sie hatten sich wie ein Eichhörnchenpaar benommen, das durch die Bäume jagt – immer wieder. Sie waren unersättlich gewesen und hatten kaum an die möglichen Konsequenzen ihres Handelns gedacht. Und was war dabei herausgekommen? Beth.

Beths gesamte Kindheit über hatte Jana versucht, ihre Tochter in eine Art Zuckerpüppchen zu verwandeln. Sie hatte sich ein kleines Mädchen gewünscht, das durch den Garten hüpft und Blumen pflückt, während die Locken auf seinen Schultern tanzen. Sie hatte sich eine Jugendliche gewünscht, die scheu vor dem Spiegel steht, während ihre Mutter ihr das Haar für den Abschlussball richtet.

„Die sanften Hügel von Darjeeling“ weiterlesen

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Alles meins?

sonnenblume.jpg„Mein Nektar gehört mir“, sagte die Sonnenblume. „Ich lasse keine Biene naschen!“ Sie blühte noch eine kleine Zeit, verwelkte dann und hatte keine Frucht. „Ich bin ich!“, sagte das Weizenkorn. Es war prall und goldgelb, reif und voller Lebenskraft. So blieb es heil und ganz für sich allein. Es wurde todeinsam und brachte keine Frucht. „Ich lasse mich doch nicht zerschneiden und auspressen“, sagte die Zitrone, lag noch eine Weile in der Obstschale, verfaulte dann aber, stank und landete im Mülleimer. Jesus sagt: „Wer sein Leben erhalten will, wird es verlieren. Wer es aber hingibt, wird es empfangen!“ Nur in einer Beziehung der Liebe zu Gott und dem Nächsten erfüllt sich unser Leben. Wer sein Leben gegen den Anspruch Gottes hüten und schützen, es vor dem Teilen mit anderen bewahren will, wird es verlieren. Wer es aber in Liebe verschenk, wird das ganze Leben finden.

Quelle: Ethos 7/2015

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WAS WÄRE WENN…

hihi

Was würde mit unserer Bibel passieren, wenn wir sie so behandeln würden wie unser Handy? – Was wäre, wenn wir sie immer in den Händen oder in der Tasche hätten? – Würden wir zurückgehen, wenn wir sie vergessen haben, sie auch so viele Male am Tag öffnen, um zu schauen, welche neuen Nachrichten für uns vorliegen? – Würden wir uns unwohl fühlen ohne sie? Jesus hat kein Whats-app, aber er ist mein Lieblingskontakt. Er hat kein Facebook, aber er ist mein bester Freund. Er hat auch kein Twitter, aber ich folge ihm.

Quelle: http://www.musikevangelist.de

Dem kann ich nur zustimmen! Wie wäre es, wenn wir uns vornehmen, gleich oft die Bibel wie das Whats-app zu öffnen? Ich für mich praktiziere das grundsätzlich schon – und habe es nicht bereut! Wie wäre es, sich einen ähnlichen Vorsatz für den Jahresanfang zu setzen?

ramylu

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Ungeküsst und doch kein Frosch…

Tu  nichts gegen dein Singledasein, tu etwas mit ihm. 

Titel: Ungeküsst und doch kein Frosch (Diese Rezension unbedingt lesen, unten gibts noch einen wichtigen Aufruf!!!)

Autor/in: Joshua Harris

Seitenanzahl: 219

ISBN: 9783894375560

Verlag: Schulte & Gerth

Typ: Lauter Tipps zum Thema Romantik, Single, Liebe &Co.

Kino und Fernseher zeigen ständig, wie sich Leute ihren Gefühlen und der Leidenschaft hingeben und behaupten: „Das ist Liebe.“ Gott dagegen führt uns zum Kreuz, an dem ein blutüberströmter Mann hängt und erklärt: „Das ist Liebe.“ 

Zusammenfassung (Leider gibts nur eine kurze, es ist sehr schwierig von so einem Buch eine Zusammenfassung zu machen):

Du wirst wahrscheinlich nie als Model in New York oder Paris den letzten modischen Schrei vorführen, aber als Christ stehst du als represäntatives Modell für Gottes Liebe auf dem Laufsteg des Lebens! Wenn wir uns dieser Rolle bewusst werden, beeinflusst das unsere Vorstellung von Beziehungen ganz gewaltig – und natürlich besonders die von Liebesbeziehungen. Wenn wir nämlich etwas „Festes“ eingehen, sind wir nicht nur bei unserem Schwarm Vertreter für Gottes Liebe, sondern auch bei all denjenigen, die uns beobachten. (…) Claudia Schiffer präsentiert die modischen Entwürfe von Karl Lagerfeld; sie ist das Modell für seine Kreativität. Dabei steht sein Ruf auf dem Spiel, nicht ihrer. Als Christen sind wir die Topmodels Gottes, ob wir uns darüber im Klaren sind oder nicht. Die Leute um uns herum beobachten uns, und an uns entscheidet sich Gottes Ansehen bei ihnen.Wenn wir uns als Christen ausgeben, dann aber auch keine besser eAusgabe von Liebe rüberbringen als jeder andere, stellen wir im Grunde Gottes Glaubwürdigkeit in Frage. 

joshuaIn diesem Buch geht es um ein Thema, das nun mal alle interessiert: Die Liebe. Joshua Harris hat aber keine einseitige Meinung von Liebe. Es gibt vier Teile. Der erste Teil handelt von der Gefahr von „Nur mal so“-Beziehungen, und dass man sie unbedingt vermeiden sollte. Der zweite Teil erklärt einem, was Liebe denn wirklich ist und warum es sich zu warten lohnt. Der dritte Teil ermutigt einen, einfach gute Freunde zu haben, ohne jeden Beziehungsstress. Und das vierte ist fast das Beste: Es inspiriert einen, die Singlezeit zu nutzen: Sie nicht nur als ein Wartezimmer zu sehen, sondern als Sprungbrett. Ausserdem geht es in allen Teilen und Kapiteln viel um sexuelle Reinheit – sowohl in Beziehungen als auch ausserhalb. Neugierig geworden? Dann lies weiter!

Es ist äusserst gefährlich, intimer miteinander zu werden, ohne sich vorher über die damit verbundene Verantwortung im Klaren zu sein. Stell dir vor, du gehst klettern. Du hängst in 2000 m Höhe an der steilen Bergwand, dein Kumpel weiss aber nicht so genau, ob er die Verantwortung, dich zu sichern, überhaupt übernehmen will. Er klinkt sich aus, und du hängst dumm da. So ist es häufig in einer Freundschaft: Der eine wagt sich auf neues Terrain (körperlich und gefühlsmässig) und macht sich damit abhängig, der andere geht ein Stück weit mit – und stellt dann überraschend fest, dass er doch noch nicht soweit ist, diese Verantwortung zu übernehmen. 

„Ungeküsst und doch kein Frosch…“ weiterlesen

Veröffentlicht in Alles auf einmal

Der Turm zu Babel stürzte ein

Der Turm zu Babel stürzte ein.
Zusammenbruch nach Allmachtswahn.
Europa baut den Gender-Turm.
Wilkommen in Absurdistan!
Gab’s da nicht Einstein, Planck und Hahn
in unserm aufgeklärten Land?
Doch nun läuft alles Gender nach. 
Eliten opfern den Verstand.

 

Gepfiffen auf die Medizin,
egal auch die Neurologie!
Denn nun regiert uns, wie gehabt,
totale Ideologie.
Und viele plappern Gender nach,
als ob sie jetzt meschugge sind.
Doch nach wie vor zeugt nur der Mann,
und nur die Frau bekommt das Kind.

 

Die Schule, wieder linientreu,
tut auch, was man von ihr verlangt.
Die Geistesschmiede der Nation
an Genderitis schwer erkrankt.
Bevor die Liebe selbst sie weckt,
sind Kinder schon auf Sex getrimmt.
Anstatt von Herzen mit Verstand
sind sie von Lust und Trieb bestimmt.

 

Was Ehe und Familie ist,
war seit der Schöpfung immer klar.
Gott segnet nur Mann und Frau.
Wer anders lebt, bleibt unfruchtbar.
Wer Frau ist und wer Mann, steht fest,
steht fest und ist nicht austauschbar.
Es wird so bleiben wie es war,
wie unsre Haut und unser Haar.
Wer sich für Gott hält, kommt zu Fall,
kann Federn spreizen, wie er will.
Das Paradies, das er erschafft,
ist todgeweiht und grell und schrill.
Gott schuf den Menschen, wie er ist,
auch wenn es vielen nicht gefällt.
Der Unterschied von Mann und Frau
bestimmt den Fortbestand der Welt.

Quelle: Jörg Swoboda, Ethos 4/2016

 

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Ben Hur: Eine Geschichte aus der Zeit Christi

Titel: Ben Hur: Eine Erzählung aus der Zeit Christi

Autor/in: Lew (o. Lewis)  Wallace

Seitenanzahl: 357 (Typische Lesedauer 6 h 34 min)

ISBN: 978-3730604106

Verlag: Anaconda

Typ: Historischer Roman über Juden und Römer

Zusammenfassung:

ben hur.jpgDie Geschichte beginnt 21 n. Chr.  Ben Hur ist ein der Sohn eines reichen und berühmten Fürstes, und der Name Hur gilt in Israel durchaus etwas. Ben Hur hatte einen Kindheitsfreund – Messala. Jener hatte die Kriegsschule in Rom absolviert und ist nun nach Israel zurückgekommen: Als Herrscher. Ben Hur und er treffen sich endlich wieder – und haben einen grossen Streit. Messala will, das Ben Hur sein Volk verrät und an die Römer ausliefert. Ben Hur ist dies unmöglich. Kurz darauf kommt ein Tribun, der über das Volk herrschen soll, in die Stadt. Messala ist für dessen Sicherheit verantwortlich. Als Ben Hur sich über das Geländer der Terrasse beugt, bricht ein Stück ab und fällt vor das Pferd des Tribun. Das Pferd scheut und der Tribun wird abgeworfen. Man beschuldigt Ben Hur des Meuchelmordes und er wird auf lebenslänglich als Galeerensklave verurteilt. Seine Mutter und Schwester werden in eine mit Aussatz infiszierten Zelle gesteckt, um dort zu sterben. Messala könnte alles verhindern, doch er tut es nicht.

Ben Hur: Das Gesicht zeigte im Profil orientalische Züge und jene Zartheit im Ausdruck, die immer als ein Zeichen edlen Blutes und hohen Geistes galt.

„Ben Hur: Eine Geschichte aus der Zeit Christi“ weiterlesen

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Liebster Award

Hallooooo! Heute hatte ich einfach Lust einige Fragen zu beantworten und so erinnerte ich mich an einen Liebster Award Beitrag von nanacara von Mylittleparadiseofbigdreams und sie hat alle nominiert , die Lust hatten. Na schön, denke ich mir, Thats the chance! Und ihr könnt gleichzeitig was über mich rausfinden… Und am Schluss gibts eine Überraschung für JEDEN! Los gehts!

1. Was und mit wem hast du heute gefrühstückt?

Überraschung! Tatsächlich mit nanacara selbst! Ich habe nämlich bei ihr übernachtet. Und was… einen Apfel und ein Glas Milch.

2. Was war der Grund, dass du angefangen hast zu bloggen?

Ich schrieb früher Lesetagebuch – doch das brachte niemandem etwas. So begann ich die Beiträge online zu stellen – und mit der Zeit kamen Sprüche, Bibelverse und Kurzgeschichten dazu.

3. Was würdest du machen, wenn du einen Tag lang machen könntest, was du willst? Die Welt liegt dir zu Füssen und alles ist möglich…

Ich darf nur etwas sagen? Schade 😦 Ich würde in andere Personen hineinschlüpfen und mir merken, was sie an mir mögen und was sie an mir bemängeln -und morgen würde ich bei berechtigter Kritik Dinge ändern!

4. Welches ist dein absoluter Lieblingsspruch?

Also, da müssen wir verschiedene Kategorien machen. Sprüche, die ich immer wieder klopfe, gibt es eigentlich selten. Höchstens „Da da cum sa nu“, das bedeutet auf Deutsch: „Aber sicher, sicher, wie könnte es auch anders sein.“ Allerdings habe ich Mengen von Sprüchen, die mich zwar motivieren, aber die ich mir nicht merken kann 😦

5. Dein Haus wird überschwemmt, du und all deine Lieben sind gerettet. Du hast noch Zeit zwei Gegenstände aus deiner Wohnung zu retten. Welche?

Ein USB-Stick mit allen Fotos darauf und meine Journalingbibel

6. Welche Sprachen beherrschst du?

Fliessend spreche ich eigentlich nur Rumänisch, Deutsch und Schweizerdeutsch 😉 Mein Englisch ist nicht ganz fliessend, aber ich arbeite daran. Französisch ist mir ein Graus, aber auch dafür arbeite ich, um an die BMS zu kommen.

7. Würdest du lieber in der Wüste oder in der Arktis leben?

In der Arktis. Ich bin nämlich etwas hitzig, und die Arktis hat die perfekten Temperaturen 😉 In der Wüste würde ich verschmachten!

8. Welches war dein peinlichster Moment im deinem bisherigen Leben?

Ich erlebe soviel Peinliches, da kann ich nicht auswählen 😉 Nein, aber meine richtig peinlichen Dinge geschehen nicht in einem Moment – und wenn, würde ich dies höchstwahrscheinlich nicht online stellen – Sorry 😉

9. Erzähl ein Witz, der so unlustig ist, dass er wieder lustig ist.

„Wie kann man die Blondine einen Tag lang beschäftigen? Man gibt ihr ein Blatt auf dem auf beiden Seiten steht ‚Bitte wenden'“ Haha! Ich habe ja nichts gegen Blondinenwitze, selbst wenn ich eine Blondine bin, aber der finde ich einfach ein bisschen dämlich 😉

10. Wenn du die Chance hättest etwas zur ganzen Welt zu sagen, was würdest du sagen?

Und alle würden es glauben? Wie schön wäre dies! Das Jesus Christus für sie ALLE gestorben ist, das sie nur mit ihm glücklich sein können und Vergebung von allen schlechten Taten erlangen können. Einen anderen Weg gibt es nicht!

11. Was würdest du gerne können, ohne es lernen zu müssen?

Viele Dinge. Ich würde gerne alle Automarken und „Beinamen“ mit einem Fingerschnippen können. Und mit Kindern arbeiten zu können, so richtig gut. Weiters würde ich die Französischlektionen nur zu gerne auslassen, weil ich alles schon kann. Auch Italienisch, Spanisch und Chinesisch sind nicht zu verachten, wenn man sie einfach so könnte. Ausserdem möchte ich, das jeder einzelne Kuchen, auch wenn ich ihn zum ersten Mal mache, sofort zu meiner vollsten Zufriedenheit gelingt. Ebenfalls bei den Bastelarbeiten. Auch im Rennen hätte ich gerne mein Ziel ohne Trainieren erreicht. Ach, was will ich nicht alles! Aber ich will euch nicht langweilen. Nun gehts an die Nominierung!

Weil ich nanacaras Idee so super fand, einfach jeden zu nominieren, werde ich das nun auch tun (Sorry 😉 ) Alle, die Lust haben, können mitmachen und sich in den Kommentaren verlinken! Meine Fragen:

  1. Wenn du eine Million Euro erben würdest, was würdest du damit tun?
  2. Dein Lebensmotto oder dein Lebenszweck?
  3. Deine Lieblingsposition beim Lesen?
  4. Über was kannst du so richtig streiten?
  5. Was regt dich derart auf, das du rote Flecken auf dem Gesicht bekommst?
  6. Stellst du persönliche Daten oder Fotos ins Internet?
  7. Wie lange arbeitest du im Durchschnitt am Blog? Empfindest du dies als Arbeit oder als Freizeit?
  8. Bist du kreativ? Oder nein, jeder Mensch ist kreativ, aber in welchem Bereich bist du kreativ?
  9. Tee oder Kaffee?
  10. Was hast du zuletzt verloren?
  11. Und zum Abschluss… Du hast einen Tag Zeit, um zu reisen. Nachher wirst du dein ganzes Leben Zuhause sitzen müssen. du hast eine Maschine, wo du innerst Sekunden an jeden beliebigen Ort reisen könntest. Wo wäre/n diese/r?

 

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Ich bin bei dir

Liebe Leser

Dies ist eines der Lieblingslieder von mir aus dem Liederbuch „singt“. Ich finde, diese Worte rühren einem zu Tränen. Wie gross ist Gott und seine Fürsorge zu uns! Deshalb habe ich mir extra Zeit genommen und für jede Strophe extra ein Bild erstellt. Es war sehr aufwändig – doch dieses Lied verdient es! Ramylu

ich bin bei dir wenn.jpgula

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Quelle: „Singt“ Nummer 310

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Gastbeitrag „Mehr als mein Herz“

Juppie! Endlich hats geklappt mit einem Gastbeitrag. Heute werdet ihr die Rezension zu „Mehr als mein Herz“ lesen. Autorin ist Träumerherzchen von Livricieux! Den Gastbeitrag von mit auf ihrer Seite findet ihr ->Hier <-Los geht’s!

chris_fabryVerlagsinfo: Erschienen im August 2014 im Verlag Gerth Medien Klappbroschur, 400 Seiten


Originaltitel: Not in the Heart

ISBN: 9783865919359
Buchbesprechung: „Mehr als mein Herz“ von Chris Fabry 

Erster Satz:
 Die Probleme mit meiner Frau begannen, als sie sich für Jesus entschied und ich mich für eine Katze.

Inhaltsangabe:
 Truman Wiley war einmal ein erfolgreicher Journalist und Kriegsberichterstatter. Doch inzwischen lebt er getrennt von seiner Frau. Und wegen seiner Spielschulden steht ihm das Wasser bis zum Hals. Er schafft es noch nicht einmal, seinen schwer herzkranken Sohn im Krankenhaus zu besuchen. Da bietet ihm seine Noch-Ehefrau eine Rettungsleine an: Er soll die Lebensgeschichte eines Bekannten aufschreiben, der wegen Mordes zum Tode verurteilt worden ist, seine Unschuld jedoch bis zuletzt beteuert. Truman lässt sich darauf ein und entdeckt bei seinen Nachforschungen schier Unfassbares. Schließlich wird er vor eine lebensverändernde Entscheidung gestellt … 

Meine Meinung

Ich weiss nicht recht, wie ich meine Meinung zu diesem vielschichtigen Buch in Worte fassen soll. Es gab ganz viel, was ich richtig toll fand und andere Dinge haben mich doch auch erheblich gestört. Darum war es nicht ein Lesegenuss auf voller Linie, aber als schlecht bezeichnen kann ich es auch nicht.


„Was für ein Vater sind Sie, wenn Sie ihrem Sohn dadurch die Chance nehmen, ein neues Herz zu bekommen?“ Ich starrte sie an. „Denken Sie das würde mir nicht zu schaffen machen? […] Aber was für ein Mensch wäre ich, wenn ich einen unschuldigen Mann sterben liesse?“ (S.299)

Idee/Umsetzung:

Truman Wiley hat sein Leben nicht mehr im Griff, der Job ist weg und Spielschulden drohen ihn zu ersticken. Auch mit seiner Familie hat er keinen Kontakt mehr und er schafft es nicht seinen schwer herzkranken Sohn im Krankenhaus zu besuchen. Da wirft ihm seine Noch-Ehefrau eine letzte Rettungsleine zu: Er soll die Geschichte von Terrell Conley aufschreiben. Dieser ist ein verurteilter Mörder, der in der Todeszelle seiner letzten Tage harrt  und beteuert unschuldig zu sein. Er möchte, dass die Geschichte seiner Bekehrung aufgeschrieben und für die Nachwelt zugänglich wird. Als Dank dafür, würde er Trumans Sohn sein Herz spenden. Nur widerwillig lässt sich der Journalist auf diesen Handel ein. Bei seinen Nachforschungen bekommt er Hilfe von seiner Tochter Abby und gemeinsam entdecken sie unglaubliches. Doch wie werden sie mit dem Dilemma umgehen, das Leben vom Sohn und Bruder retten, oder die Unschuld Conleys beweisen? Chris Fabry ist wahrlich nicht der erste Autor, welcher über die Todesstrafe oder über Organspende schreibt. Diese zwei Themen jedoch in einer Geschichte von solcher Komplexität zu vereinen, war sicherlich eine Herausforderung. Und die ist Chris Fabry im Grossen und Ganzen auch wirklich gut geglückt.  Als Leser muss man sich mit seiner eigenen Haltung zum Thema Todesstrafe auseinander setzen, denn im Buch lernt man Personen kennen, die unterschiedliche Meinungen diesbezüglich haben, oder die Todesstrafe gar für ihre eigenen Zwecke zu nutzen wissen. Aber auch das Thema Organspende an und für sich ist heikel, grad wenn es sich um das Herz handelt. Ab wann ist ein Patient denn wirklich tot? Das ist eine grosse Frage unter Medizinern. Und wenn dann das Herz von einem (vermeintlichen) Schwerverbrecher stammt, kommt noch eine erhebliche moralische Komponente dazu. Denn sprechen wir nicht oft davon, dass jemand ein „gutes Herz“ habe? Wie schaut es dann da um das Herz eines Verbrechers aus? Will man dieses in der Brust seinen Kindes wissen? Zudem beschreibt Chris Fabry in seinem Buch eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere und Lebensentwürfe. Er zeigt Menschen, die ihr Leben absolut nicht auf die Reihe bekommen und versuchen ihren Halt in Dingen zu finden, von denen sie abhängig werden. Er zeigt vermeintlich erfolgreiche Geschäftsmänner und Politiker, die immer mehr in die Illegalität abrutschen. Oder auch Menschen, die ihren Halt im Glauben und bei Gott suchen.  Somit bietet dieses Buch wirklich ein weites Spektrum an Themen und Emotionen und dürfte somit auch viele unterschiedliche Leser ansprechen. Ich für meinen Teil muss gestehen, dass mir die ganze Thematik rund um den Glauben etwas Mühe bereitet hat. Ich finde es immer etwas schwierig, wenn mir ein Buch sagen will, welches der richtige Weg ist und an was ich glauben soll. Ich entscheide das lieber selbst, wenn ich die Geschichte lese, welche Figuren mir sympathisch sind und welche eher weniger, oder welche Überlegungen und Gedankengänge ich als realistisch erachte. Und oftmals empfinde ich extrem gläubige Charaktere auch als etwas platt und unselbständig, als würden sie nicht selbst denken können und in ihrer charakterlichen Entwicklung irgendwie gehemmt sein. Nichts desto Trotz lässt sich dieses Buch wirklich gut lesen und ich muss ihm hoch anrechnen, dass Truman keine Spontanbekehrung widerfuhr. Denn dann hätte es mich wohl komplett verloren. Die unerwartete Wendung zum Schluss lässt die Spannung dann nochmals in ungeahnte Höhen schnellen. Und so hatte auch ich dieses vielschichtige Buch in wenigen Tagen gelesen. 
Schreibstil:

Chris Fabry hat eine sehr angenehme Sprache, die leicht zu lesen und zu verbildlichen ist. Er schafft es seinen Figuren und der Geschichte Leben einzuhauchen, so dass man sofort mitfiebert und sich seine Gedanken zu den Handlungen und Überlegungen macht. Somit gehört „Mehr als bei Herz“ definitiv zu den Büchern, die einem als Leser die Seiten nur so umblättern lassen und anregen, sich seine eigenen Gedanken zu machen.  Manchmal fand ich Fabrys Wortwahl etwas speziell oder sehr blumig und umschreibend. Ich hätte es gerne gehabt, wenn er die Dinge beim Namen genannt hätte. Was spricht dagegen zu sagen, dass Truman und seine Ehefrau Ellen Sex hatten in der Vergangenheit? Ich meine, sie haben zwei Kinder, die bringt nun mal nicht der Storch. Ich bin auch dafür, dass man nicht in die Details gehen muss (Shades of Grey hat mir mehr als gereicht in dieser Hinsicht), aber um den heissen Brei drum rum reden, wenn sowieso jeder weiss, um was es geht, ist irgendwie auch blöd. Erzählt wird die Geschichte meist aus der Sicht von Truman, so lässt Fabry den Leser auch viel an dessen Gedanken und Gefühlswelten teilhaben und bringt ihm somit auch dessen Charakter sehr nahe. Manchmal veränderte sich jedoch auch die Erzählperspektive, Ellen oder Abby kommen zu Wort. Meist war schnell klar, aus wessen Sicht jetzt erzählt wird, dennoch hätte ich mir eine eindeutigere Abgrenzung, vielleicht durch verschiedene Schriftarten, gewünscht. 
Charaktere:

In „Mehr als mein Herz“ präsentiert uns Chris Fabry eine Reihe von ganz unterschiedlichen Charakteren. Da ist zum einen Truman Wiley, ein Journalist und Kriegsberichterstatter, mit einem ungesunden Hang zum Glücksspiel. Seine Karriere scheint am Ende, er hat keinen Job und kein Geld mehr und hat sich mit ziemlich zwielichtigen Typen angelegt. Im Buch wird er als gescheiterte Persönlichkeit und schlechten Menschen dargestellt. Wer möchte schon einen Vater, der sich nicht um seine Kinder kümmert oder einen Ehemann, der seine Frau im Stich lässt? Truman bildet quasi den ungläubigen Gegenpol zu all den christlichen Gutmenschen. Ich weiss nicht, ob Chris Fabry mit dieser Darstellung bezwecken wollte, dass man sich als Leser mit Truman identifizieren kann. Aber es ist das, was diese krasse Gegenüberstellung und Einteilung in Gut und Böse bei mir bewirkt. Über weite Strecken empfand ich Truman als sehr menschlich und authentisch und nicht als diesen schlechten Menschen, wie er vermutlich dargestellt hätte werden sollen. Er macht sich seine eigenen Gedanken, zweifelt und steckt in einem unglaublichen Zwist, seinem Sohn das Leben zu retten und gleichzeitig auch Conleys Unschuld zu beweisen. Ich finde hier hat Chris Fabry sein ganzes Können bewiesen und den inneren Konflikt und die Zerrissenheit und Zweifel sehr gut eingefangen und gezeigt. Truman war für mich ein durchwegs glaubhafter und authentischer Charakter.  Auch seine Tochter Abby finde ich sehr gut gezeichnet, wie sie irgendwo zwischen ihrer gläubigen Mutter und ihrem zweifelnden Vater steht und versucht, es beiden recht zu machen. In vielerlei Hinsicht ist sie ihrem Vater sehr ähnlich, die gleiche Verbissenheit und Sturheit, hat sie sich erstmal eine Idee in den Kopf gesetzt, so bringt sie nichts und niemand mehr davon los. Gleichzeitig ist da aber auch die Angst und Sorge um ihren Bruder Adrian, den sie nicht verlieren möchte, was sie ihrer Mutter wiederum näher bringt.  Ellen, Trumans Ehefrau und die Mutter von Adrian und Abby war für mich mit am schwersten zu fassen. Zum einen empfand ich sie als eine liebende Mutter und eine Ehefrau, die sich um das Wohlergehen ihres Mannes sorgt, auch wenn sich der Kontakt sehr in Grenzen hält und nicht mehr viel da ist, dass die beiden noch verbindet. Oft hatte ich den Eindruck, dass sie sich die Zeit ihrer Jugend zurück wünschte, als mit Truman noch alles im Lot war und sie sich liebten und die Sorge um ihre Kinder noch verschwindend gering war. Gleichzeitig empfand ich sie auch als unglaublich passiv. Alles legte sie in die Hände Gottes, so wie er will, wird es schon geschehen und beten ist das beste Mittel mit den Sorgen und Ängsten umzugehen. Sie stellt quasi den christlichen Gutmenschen dar. Ganz oft wollte ich sie am liebsten etwas rütteln und ihr sagen, dass sie doch endlich mal richtig mit Truman reden solle. Mit ihrer Verklärtheit konnte ich wirklich nicht allzu viel anfangen.  Adrian, der herzkranke Sohn spielt erstaunlicher Weise nur eine sehr kleine aktive Rolle in der Geschichte. Oft wird zwar von ihm gesprochen und viele Gedanken drehen sich um ihn, selbst in die Geschehnisse eingreifen kann er jedoch nicht. Seine Ruhe und Objektivität bezüglich seines Schicksals sind bewundernswert. Grundsätzlich möchte ich noch anfügen, dass mich die Unterteilung der Charaktere in die Guten und die Bösen etwas genervt hat. Vor allem waren die Guten fast durchs Band weg Mitglieder aus Ellens christlicher Gemeinde oder sonst gläubige Menschen, während die Bösen irgendwelche zwielichtigen Typen darstellten, Geldeintreiber, Friseursalonbetreiber, Gerichtsvollzieher oder Politiker. Da hätte ich mir von Chris Fabry etwas mehr Differenzierung gewünscht, nichts ist einfach nur Schwarz und Weiss. Dass er dies kann, hat er ja mit der hervorragenden Charakterisierung von Truman bewiesen. 
Cover/Innengestaltung:

Das Cover von „Mehr als mein Herz“ zeigt einen nachdenklichen Truman und Adrian in seinem Krankenbett. Für die Geschichte ist dieses stimmige Bild sicher sehr gut getroffen, leider entspricht es nicht ganz dem, was mich im Laden anspricht.  Das Buch selbst ist in drei Teile unterteilt, welche durch das Bild eines EKGs und ein passendes Zitat aus der Bibel oder anderen gut gewählten Texten eingeleitet wird. Auch dies passt hervorragend zur Geschichte.

Fazit:

„Mehr als mein Herz“ ist ein sehr vielschichtiges Buch mit vielen spannenden Themen. Jedes einzelne davon hätte wahrscheinlich schon ein Buch gefüllt und dem Leser genügend Stoff zum Nachdenken geboten. Durch die Kombination eröffnet Chris Fabry aber nochmals ganz neue Sichtweisen. Das möchte ich wirklich positiv hervorheben.  Wer sich durch die christliche Thematik nicht abschrecken lässt, wird mit einer spannenden und lehrreichen Geschichte belohnt. Das Buch erhält von mir gute drei Herzen, da es über viele Stellen sehr unterhaltsam und spannend geschrieben ist und den Leser auch wirklich anregt, über so einige Dinge nachzudenken. Dennoch störte ich mich an ein paar Stellen über sehr stereotype Charakterisierungen. Und generell bin ich wohl einfach nicht der Typ, der solche Bücher liest. Es war jedoch auch für mich eine gute Erfahrung und Chris Fabry hat es geschafft, mich mehr als einmal zu überraschen. Ich bin überzeugt, dass dieses Buch für viele Leser sehr wertvoll ist und ihnen die Augen und die Herzen öffnet. 

„Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.“ (Johannes; 15, Vers 12&13)

Also, wie fandet ihrs? Seid ihr schon vom Buch überzeugt? Oder wollt ihr doch noch eine Zweitmeinung? Wenn ja, besucht doch einfach mal meine Rezension von diesem genialen Buch auf Livrieux! Hier  der ganze Beitrag. Ich würde mich sehr über einige Likes und Kommentare, hier wie dort, freuen!

 

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Wölkchens Freitags Fragen #1

wolkenHey! Ich mache zum ersten Mal bei „Wölkchens Freitags Fragen“ mit, und finde es super! Danke viel mal für die Idee! Zur ersten Frage:

1. Kannst du dich an den Inhalt der meisten Bücher erinnern die du vor einem Jahr gelesen hast?

Ja, das kann ich auf jeden Fall. Doch wenn mir ein Buch nicht so gefallen hat, weiss ich nur noch ein Teil des Inhaltes und nicht mehr genau, aus welchem Buch es stammt. Wenn ich aber ein Buch mochte, weiss ich beides.

  1. Welche Disneyfigur hättest du gerne als Haustier?

Ich kenn kaum eine 😦 Aber von denen, die ich kenne: Winnie Puh!

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Wie ist Gott WIRKLICH?

0.gifAls Jonathan am Abend einschläft, hat er einen Traum: Mit den Hirten kommt auch der achtjährige Junge in den Stall von Bethlehem. Er schaut das Jesuskind an und es schaut ihn an. Plötzlich treten Jonathan Tränen in die Augen. „Warum weinst du?“, fragte Jesus. „Weil ich dir nichts mitgebracht habe.“ „Du kannst mir trotzdem etwas schenken“, entgegnet Jesus. Das wird Jonathan rot vor Freude: „Ich will dir gerne das Schönste geben, was ich habe.“ „Drei Dinge möchte ich von dir haben“, sagt Jesus. Jonathan schlägt sofort vor: „Meinen Mantel, meine elektrische Eisenbahn und mein schönstes Buch mit den vielen Bildern.“ „Nein“, erwidert Jesus, „das alles brauch ich nicht. Dazu bin ich nicht auf die Erde gekommen. Ich möchte von dir etwas ganz anderes.“ „Was denn?“, fragt Jonathan neugierig. „Schenk mir deine letzte Klassenarbeit“, sagt Jesus so leise, damit es sonst niemand hören kann. Jonathan erschrickt. „Jesus“, flüstert er zurück und kommt dabei ganz nahe an die Krippe, „da hat doch der Lehrer druntergeschrieben: ungenügend!“ „Eben darum will ich sie ja haben.“ „Aber warum denn?“

„Du sollst mir immer da bringen, wo in deinem Leben „ungenügend“ darunter steht. Versprichst du mir das?“

„Ja gerne“, antwortet Jonathan. „Und ich möchte noch ein zweites Geschenk von dir haben“, sagt Jesus, „deinen Milchbecher.“ „Aber den habe ich doch heute Morgen kaputtgemacht!“

„Bring mir immer das, was du im Leben zerbrochen hast. Ich will es wieder heil machen. Versprichst du mir auch das?“

„Ja, wenn du so was haben willst, gerne.“ „Jetzt mein dritter Wunsch“, bittet Jesus. „Bring mir noch die Antwort, die du deiner Mutter gegeben hast, als sie dich fragte, wie denn der Milchbecher zerbrochen ist.“ Nun legt Jonathan die Stirn auf die Kante der Krippe und weint bitterlich. „Ich, ich, ich…“, bring er mühsam heraus, „ich sagte, der Becher ist runtergefallen, in Wahrheit habe ich ihn aber im Zorn vom Tisch geschubst. Voller Liebe sagt Jesus:

„Bringe mir all dein Versagen. Deinen Scherbenhaufen. Die Lügen, den Trotz, das Ungute, deine Fehler. Denn ich bin gekommen, um zu vergeben und zu heilen. Ich möchte dir helfen, dass du dich verändern und ein Freund Gottes werden kannst.“

Quelle: Ethos 12/2015

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Ein winterlicher Book Tag #1

wiinter.jpgYuppie! Bookpalast von www.bookpalast.wordpress.com hat mich für den Winter Book Tag nominiert! Endlich habe ich es geschafft zu antworten, ein grosses SORRY an Bookpalast! Aber los geht’s!

1. Snow: It is beautiful when it first falls, but then it starts to melt.n1
A book/book series that you loved at the beginning, but then, at the middle of it, you realized you don’t like it any longer.

Ramylu: Das gab es noch nie. Ich habe bis jetzt schlicht und einfach jede Bücherreihe gemocht.

n22. Slowflake: Something beautiful and always different. Choose a book that stands out, that is different from all the other books you’ve read.

Ramylu: „Mehr als mein Herz“. Dieses Buch habe ich geliebt, auch ohne Romantik darin, was sonst für mich ein Muss ist. Zu diesem Buch gibt es übrigens bald eine kleine Überraschung…;-)

n3

3. Snowman: It is always fun to make one with your family. Choose a book that your whole family could read.

Ramylu: Die Bibel. Aber da dies nicht unbedingt ein Fun-Buch ist, würde ich sagen Tom Sawyer und Huckeleberry Finn. Das Buch ist humorvoll und passt für die ganze Familie. 

 

n44. Christmas: Choose a book that is full of happiness, that made you warm inside after reading it.

Ramylu: Ich glaube es gibt kein Buch, das VOLL von Freude ist. Ich meine – wenn es keine Höhen und Tiefen gibt, ist es ja auch gar nicht spannend, oder? Aber das Buch, das mir am meisten Hoffnung und Freude gibt, ist eindeutig die Bibel. Denn die Bibel ist kein altes Buch wie viele meinen. Probiert es aus, und urteilt erst dann! 

5. Santa Claus: He brings wonderful presents. Choose a book that you’d like to get for n5Christmas.

Ramylu: Ganz klar: „Richtig schön!“ Hier bekommt man allerlei praktische Tipps, aber nicht nur. Auch die innere Schönheit wird gepflegt. Dieses Buch begeistert mich schon, bevor ich es habe. Aber leider stehen die Aussichten, das ich es bekomme, nicht besonders gut 😦

 

n66. Snow bowling: It can be painful to be hit by a snowball. Choose a book that hurt, that made you feel some strong emotion, like sadness, or anger.

Ramylu: Traurigkeit fühlte ich bei dem Buch Octoberbaby. Da wurde ich richtig emotional. Das ist bei mir wirklich selten. Ärger fühlte ich eigentlich noch nie bei einem Buch – ausser wenn Abtreibung gefördert wird, da werde ich richtig böse. Aber solche Bücher lese ich ja nicht. 

7. Sledding: We all loved it when we were younger. Choose a book that you n7loved when you were a child.

Ramylu: Nun, ich wäre nicht gerne jünger, aber lassen wir das. Ich liebte „Tante Olgas Windmühle“, „Ella in der Schule“, „Pippi Langstrumpf“… Hier findet ihr die vollständige Liste mit den Altern: 

https://lesemausblog.wordpress.com/2016/07/14/tipps-8-buecher-fuer-kinder-ramylu/

n8Frostbite: Choose a book that you were really disappointed in.

Ramylu: „Bruder Berger“. Ich liebte vor einigen Jahren die Kurzgeschichten von Bruder Berger, und als ich das Buch bekam, sparte ich es mir stets auf. Als ich dann voller Erwartungen daran heranging, war es viel zu kompliziert. 

9. Reindeer: Something that is dear to us. Choose a book that is of great sentimental n9value to you.

Ramylu: „Die Liebe findet dich„. Dieses Buch zeigt einem, wie sehr Gott einen liebt und das es auch Männer gibt, die einen so lieben, wie man ist. Eine grosse Sorge in meinem Alter 😉

Erledigt! Nun seid ihr dran! Denselben Fragen müsst auch ihr euch stellen. Und weil ich (ramylu) nun die Nominierten wählen darf, sind es:

tarlucy

kitsune_miyagi

Monika-Maria Ehliah

miasraum

Scherbensammlerin weil sie so gut durchdachte Artikel schreibt

und JanaBabsi– ich gebe es ja zu, das sie mit ihrem Berner-sennenhund als Profilbild mein Herz erobert hat;-)

Also, macht euch an die Arbeit!!!

 

 

 

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Rezension: Die Wächter

Titel: Die Wächter

Autor/in: John Christopher

Seitenanzahl: 156

ISBN: 3-473-39441-6

Verlag: Ravensburger Taschenbücher

Typ: Dystopie

Zusammenfassung:

2wächter.jpg038 in der Konurba: Nachdem seltsamen Tod von Robs Vater wird Rob in ein Internat gesteckt. Nicht irgendein Internat, sondern ein schlampiges, grausames Internat. Die Jungen werden geschlagen, bekommen nur sehr schlechtes Essen und bei dem kleinsten Vergehen schwere Strafen. Lange hält es Rob dort nicht aus. Während er alte Briefe seiner Mutter liest, kommt ihm eine Idee. Es gibt nämlich auch noch eine andere Welt als die Konurba. In der Konurba haben die Menschen das Denken verlernt, die Bibliotheken gehen in Konkurs. Alles und jedes wird nur gemeinsam mit allen und jeden gemacht, niemand verbringt Zeit alleine. Doch nicht überall ist es so. Auf der anderen Seite eines angeblich streng bewachten Zaunes existiert der „Landkreis“. Hier leben die Menschen wie im 18. oder 19. Jahrhundert. Rob hat sich noch nie dafür interessiert, bis er die Briefe seiner Mutter liest. Da erfährt er, dass seine Mutter aus dem Landkreis stammte, geflohen war – was ein schlimmes Verbrechen ist – und seinen Vater geheiratet hat. Plötzlich sieht Rob eine Möglichkeit…

Diejenigen, die ständig in den Konurbas lebten, verspürten keinen Wunsch, die Grenze zu jener anderen Welt zu überschreiten. Sie hatten ihre guten Gründe dafür. Das Leben im Landkreis sollte schrecklich eintönig sein. Es gab dort keine Spiele und keine Holovision (Fantasiewort des Autors für Fernseher). Keine Städte, keine Tanzlokale oder Lunaparks, keine taghelle Beleuchtung. Nur Felder und Dörfer und ein paar Kleinstädte. Pferde, die in den Konurbas nur auf den Rennbahnen zu sehen waren, dienten als allgemeines Beförderungsmittel.

„Rezension: Die Wächter“ weiterlesen

Tschüss…

Ich verabschiede mich für einige Zeit von diesem Blog. In letzter Zeit hat es mich eher gestresst, als Freude gemacht, die Rezension zu meinen gelesen Bücher zu schreiben. Einerseits fehlt mir im Moment oft die Motivation dazu und anderseits auch die Zeit. Und ich finde, das Bloggen sowie Lesen ein Hobby sein sollte, das Spass macht und nicht stressig ist. Und Hobbys sind da, um manchmal vom stressigen Alltag abzulenken, aber wenn dann das Hobby selber auch noch stresst, ist irgendetwas falsch. Ich möchte wieder wissen, wie es ist, einfach „nur“ zu lesen, ohne immer noch mit Hintergedanken zu der Rezension. Ich werde jetzt einfach mal ausprobieren und abwarten… Darum wird es von mir auf Lesemausblog eine zeitlang nichts mehr zu lesen geben und werde Ramylu meine Beiträge übergeben. Bleibt Lesemausblog treu! Ob ich irgendwann zurück komme, ist zwar noch nicht klar. Aber ich werde weder aufhören zu lesen (das wäre unmöglich!), noch auf hören zu Bloggen. Ich habe ja immer noch meinen anderen eigenen Blog, dort gibt es voraussichtlich immer noch Beiträge. Der Unterschied dort ist aber, dass ich meine Beiträge ganz frei und auch spontan machen kann.

Also – ich weiss nicht, was man so bei einem „Abschied“ noch schreibt… Und ich habe eigentlich auch nicht erwartet, dass ich irgendwie so ein trauriges Gefühl dabei habe. Darum mache ich es kurz: Vielen Dank an alle die meine Beiträge treu gelesen und kommentiert haben. Ihr habt mir oft den Tag verschönert. 😉 Ich hoffe, wir sehen lesen uns immer noch und ich werde immer noch gerne bei euren Blogs vorbeischauen. Und auch mich gibt es immer noch HIER anzutreffen. Und natürlich hoffe ich, mich vielleicht zwischendurch hier auch noch zu melden dürfen. 🙂

Alles Gute,

nanacara

 

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Gastrezension: Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Heute gibt es eine Gastrezension von Johanna (Bookpalast). Viel gibt es dazu eigentlich nicht mehr zu sagen, und unnötige in die Länge ziehen bringt auch nichts. Darum viel Spass beim Lesen! 🙂


„Das Leben ist ein Geschenk. Vergiss nicht, es zu leben.“ (S.155*)

du neben mir und zwischen uns die ganze Welt.jpg
Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
Bildquelle: lovelybooks
  • Autorin: Nicola Yoon
  • Genre: Roman
  • Originaltitel: Everything, Everything
  • deutsche Ausgabe: 2015 beim Dressler Verlag

„Wenn mein Leben ein Buch wäre, würde sich beim Rückwärtslesen nichts ändern. Heute ist genauso wie gestern. Morgen wird genauso sein wie heute. Im Buch von Maddy sind alle Kapitel gleich.
Bis Olly auftaucht.“ (S.178*)

Madeline ist seit ihrer Geburt an einem schweren Immundefekt erkrankt, der es ihr unmöglich macht, ein normales Leben zu führen. Seit 17 Jahren hat sie das völlig keimfreie Haus nicht verlassen und alles und alle, die hineinwollen, müssen sich erst dekontaminieren lassen. Wobei die einzigen Personen, die das betrifft ihre Mutter, ihre Krankenschwester und gelegentlich ihr Architektur-Lehrer sind, denn Gäste haben sie nie.

„Im Grunde bin ich allergisch gegen die Welt. Alles kann einen Anfall auslösen. Es könnten die Chemikalien im Putzmittel sein, mit dem der Tisch abgewischt wurde, den ich gerade berührt habe. Es könnte das Parfüm von irgendwem sein. Oder das exotische Gewürz in meinem Essen. Es könnte eins davon sein, alles auf einmal, nichts davon oder etwas ganz anderes. Niemand weiß, was die Auslöser sind, aber alle kennen die Konsequenzen.“ (S.12*)

„Gastrezension: Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ weiterlesen

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DER GRÖSSTE WEIHNACHTSVERS!

So hat Gott – der grösste Geber

die Welt – die grösste Gruppe

geliebt – das grösste Motiv

dass er seinen eingeborenen Sohn – das grösste Geschenk

gab – die grösste Tat

damit jeder der – die grösste Einladung

an ihn – dir grösste Person

glaubt – die grösste Entscheidung

nicht verloren geht – die grösste Befreiung

sondern – der grösste Unterschied

ewiges Leben – der grösste Besitz

hat – die grösste Gewissenheit.

Quelle: http://www.bibelstudium.de

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Das Hemd des Glücklichen

hemd.jpgEin Zar lag schwerkrank darnieder und versprach: „Die Hälfte meines Reiches will ich dem geben, der mich wieder gesund macht.“ Da versammelten sich alle Weisen des Landes und beratschlagten, wie sie den Zaren heilen könnten. Aber niemand wusste Rat. Nur ein Weiser erklärte: „Wenn man einen glücklichen Menschen findet, ihm sein Hemd auszieht und es dem Zaren anlegt, dann wird der Zar genesen. Daraufhin schickte der Zar Boten aus, die in seinem weiten Reich einen glücklichen Menschen suchen sollten. Aber es gab keinen einzigen Menschen, der mit allem wahrhaft zufrieden und deshalb glücklich gewesen wäre. Der eine war zwar gesund, aber in seiner Armut unglücklich. Und wenn einer gesund und reich war, dann war die Ehe unglücklich oder seine Kinder waren nicht geraten. Kurz – alle hatten einen Grund, sich über irgendetwas zu beklagen.

Da ging einmal spät am Abend der Zarensohn an einer armseligen Hütte vorbei und hörte, wie drinnen jemand sagte: „Nun ist Gott sein Dank meine Arbeit geschafft, ich habe gut verdient, ich bin satt und kann mich nun ruhig schlafen legen. Was wünschte ich noch? Ich wüsste es nicht!“ Der Zarensohn erfasste eine grosse Freude. Nach seiner Rückkehr in den Palast befahl er, diesem Mann das Hemd auszuziehen und ihm dafür so viel Geld zu geben, wie er nur wünschte, und dem Zaren das Hemd zu überbringen. Die Boten eilten zu dem glücklichen Menschen, um ihm gegen schweres Gold sein Hemd einzutauschen. Aber der Glückliche war so arm, dass er gar kein Hemd hatte…

Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit bekleidet.

Jesaja 61,10

Ganz arm sein und doch von dem Reichtum Christi austeilen dürfen, das ist vollkommene Freude.

Friedrich von Bodelschwingh

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Saturday Sentence

Saturday Sentence #6

Ein kleines Buchspielchen von Lesefee für alle die teilnehmen mögen:

  1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
  2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.

Aber sie lachte noch immer über ihn, und er spürte tief im Inneren ein warmes Glühen.

aus Liebesglück in Virgin River

Ich bin noch nicht auf Seite 158, habe das Buch erst heute Morgen begonnen. Dieser Satz befindet sich aber – soweit ich weiss – in einer Szene als Tom Nora’s kleine Tochter zum Lachen brachte.

 

Schönes Wochenende, bzw. einen schönen Sonntag – die Hälfte des Wochenendes ist nämlich schon bald vorbei und die zweite Hälfte geht bekanntlich noch einmal viel schneller… :/ Ich weiss, eigentlich sollte meine Schlussworte etwas ermutigender sein. Also, geniesst den Abend! 😀

nanacara

Veröffentlicht in Alles auf einmal, christliche Bücher, Jugendbücher, Liebesgeschichte, Romane, Thriller

Rezension: Das Flüstern eines langen Winters

Titel: Das Flüstern eines langen Winters (Band 3 der Alaska – Triologie)

Autor/in: Tracie Peterson

Seitenanzahl: 363

ISBN: 978-3-7655-1503-3

Verlag: BRUNNEN

Typ: Historischer Liebesroman

Zusammenfassung (WENN IHR DIE ZUSAMMENFASSUNG LEST, OHNE DEN ERSTEN BAND und DEN ZWEITEN BAND GELESEN ZU HABEN, KRIEGT IHR ES MIT MIR ZU TUN!!!):

das-flusternHelaina Beecham kehrt D.C. Wahsington den Rücken und kommt nach Alaska, um den Mann, dem ihre ganze Liebe gilt, zu heiraten – Jacob. Sie weiss, das Jacob sie geliebt hat, doch sie fragt sich unaufhörlich, ob er das immer noch tut. Als Jacob sie vor einigen Monaten geliebt hat, hat er nichts versprochen, denn sie hasste Alaska und er liebte dieses Land. Ihm war klar, das dies nicht funktionieren konnte. Doch nun liebt auch Helaina das Land – und will hier mit Jacob eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Doch als sie in Jacobs Wohnort ankommt, erfährt sie von seiner Schwester Leah, dass er und Leahs Mann Jayce als verschollen gilt. Die beiden haben an einer Arktis-Expedition teilgenommen, doch ihr Schiff ist nun von Eisschollen eingeklemmt. Es gibt keine Möglichkeit zur Rettung, und die beiden Frauen können nichts tun als beten. Helaina entscheidet sich, Leah zu helfen  Alltag irgendwie zu bewältigen und die bohrende Frage, ob die beiden noch leben, zu ignorieren. Leah weiss nicht, ob ihre kürzlich geborenen Zwillinge ihren Vater jemals kennen lernen werden, und Helaina sehnt sich danach, Jacob endlich ihre Liebe zu gestehen…

Adrik (Jacobs und Leahs Ersatzvater): „Die Wahrheit ist, dass Jacob ein kluger Mann ist, und wenn er dich liebt, dann soll es mir recht sein. „Aber das ist es ja“, sagte Helaina und jetzt strömten Tränen über ihr Gesicht. „Wenn er mich liebt. Er ist schon so lange fort. Als wir uns das letzte Mal sahen, hat er nichts versprochen. Er hat nichts von Liebe gesagt. Wie kann er mich lieben? Er hat mich gehen lassen.“ „Er hat dich gehen lassen, weil er dich liebt. Was hättet ihr beide denn davon gehabt, wenn er dir seine Liebe erklärt und von dir Liebe gefordert hätte, obwohl er wusste, dass du nicht in Alaska bleiben konntest?“ Helaina betrachtete sein Gesicht einen Augenblick. Er schien alles zu wissen – offensichtlich hatte Leah ihrer Familie erzählt, welche Rolle Helaina in ihrem Leben spielte. Und als Adrik ihre Hände losliess und die Arme ausbreitete, konnte Helaina nicht mehr so tun, als wäre sie stark. Sie sank in seine Arme und schluchzte. „Ich will ihn nur zurück. Selbst wenn er mich nicht liebt, möchte ich nur, dass er wiederkommt.“

„Rezension: Das Flüstern eines langen Winters“ weiterlesen

Veröffentlicht in Alles auf einmal

Die „Last“ macht’s aus

sack

„Es ist Jesus, der deine Lasten kennt, Jesus, der dich sein Kind nennt,

Jesus, der nie dich lässt allein, denn er trug am Kreuze deine Last,

die du selbst verschuldethast, und er wird immer bei dir sein.“

Auf einem ausgetreten Feldweg sieht ein Bauer in der Ferne einen Jungen. Dieser scheint etwas Schweres zu tragen, denn er kommt trotz grosser Kraftanstrengung nur langsam voran. Als der Junge bei ihm angelangt ist, fragt ihn der Bauer voller Mitleid: „Warum trägst du eine so schwere Last?“ Der Junge hält kurz inne, verschnauft, schaut auf und schiebt die Decke über dem Bündel, das er trägt, zur Seite: „Ich trage wirklich keine Last, ich trage meine kleine, kranke Schwester zum Spital.“

„Echte Liebe setzt Kräfte frei, macht stark und wiegt die Last nicht nach der Schwere, sondern nach der Nähe und Verbundenheit. Für Jesus sind wir Menschen keine Last. Wir haben einen grossen Gott, der unendliche Kraft hat un dem nichts zu schwer ist. Jesus hat aus Liebe zu und am Kreuz unsere Schuld getragen. Er starb aus Liebe für mich.“

(Dieter Langmann)

Quelle: Ethos 11/2015

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Saturday Sentence

Saturday Sentence #5

Heute ist wieder Zeit für den Saturday Sentence. Eine Aktion von Lesefee.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen mögen:

  1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
  2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.

Diejenigen Männer, die nicht an den Holztischen sassen und Karten spielten,lagen in ihren Hängematten, schrieben Briefe, schliefen, lasen oder sahen einfach zu und genossen die Anwesenheit der Frauen.

aus Über uns der Himmel, unter uns das Meer

Bei mir werden die Sätzen immer wie normaler… 😉 Er passt gar nicht so schlecht zum Buch. Wie siehts bei euch aus?

nanacara

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Bücher für Erwachsene, Bücher für Jungs, Bücher mit geschichtlichem Hintergrund, Bücher mit wahrem Hintergrund, Biographien, christliche Bücher, englische Bücher, fremdsprachige Bücher, Jugendbücher, Kinderbücher, Mädchenbücher

BROTHER ANDREW God’s Secret Agent

Titel: BROTHER ANDREW- God’s Secret Agent

Autor/in: Janet und Geoff Benge

Seitenanzahl: 217

ISBN: 978-1-57658-355-5

Verlag: Ywam Pub

Typ: Biographie

Zusammenfassung:
godsAndrew van der Bijl ist Holländer und ein ziemlicher Lausebengel. Er ist 1928 geboren worden und ist nun, als die Deutschen Holland einnehmen, gerade mal zwölf Jahre alt. Er hasst die Deutschen und will seinem Land helfen – doch er ist noch zu jung. Er unternimmt waghalsige Abenteuer, um sich Achtung zu verdienen, und tatsächlich wird er in die Holländische Widerstandsbewegung aufgenommen. Wie stolz ist Andrew! Doch als der Krieg zu Ende ist, hat er nichts mehr zu tun. Er kann nicht arbeiten, da es ihm an Schulausbildung mangelt. So entscheidet sich der Siebzehnjährige, nach Indonesien in den Krieg zu ziehen…

Relief flooded through Andrew. Until this point he had not realized just how much he needed to hear someone say „welcome“ and offer to help work things out.

„BROTHER ANDREW God’s Secret Agent“ weiterlesen

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Mittendrin Mittwoch

Mittendrin Mittwoch #7

Wieder einmal Mittwoch… Zeit für die Aktion von elizzy 😀

In welchem Buch liest du gerade?

Ich lese wieder einmal ein Buch von Jojo Moyes: Über uns den Himmel, unter uns das MeerUnd wieder einmal fesselte mich ihr Schreibstil von Anfang an… Ich bin jetzt schon traurig, wenn das Buch zu Ende geht. Sie hat 4 interessante Hauptpersonen geschaffen. Jede sehr verschiedenen, mit anderen Problemen, mit einer anderen Zukunft und anderen Hoffnungen. Von meiner Leseflaute vor 1-2 Wochen ist nichts mehr zu spüren 😀

Wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

Margaret hat Joseph O’Brien vor achtzehn Monaten getroffen, als ihr Bruder Colm ihn eines Abends aus dem Pub mit heimgebracht hatte. Sechs oder sieben andere Männer waren dabei gewesen und sie alle hatten in den Monaten kurz vor dem Ende des Krieges bald zum Inventar des Donleavy-Haushalts gehört. Auf diese Weise versuchte ihr Bruder wohl, nach dem Tod der Mutter wieder ein wenig Leben ins Haus zu bringen, dachte sie.

Über uns den Himmel, unter uns das Meer – Seite 142

 

Einen schönen Mittwoch an alle da draussen 😀

nanacara

Veröffentlicht in Alles auf einmal

Cäsar hat Angst

hündchen.png„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 40,10“

Wenn ich mit meinem Hund zum Tierarzt muss, erkenne ich ihn nicht wieder. Aus meinem frechen, vorlauten Cäsar wird ein  zitterndes Bündel. Im Auto ist noch alles okay, beim Aussteigen schaut er schon etwas skeptisch und auf den Stufen zur Praxis will er entschieden umkehren. Im Behandlungszimmer stellt er sich dann jedes Mal ganz furchtbar an. Meist gibt es sowieso nur eine kleine Impfung und ich bin ja dabei und halte ihn fest und tröste ihn.

In der Bibel gibt es zahlreiche Stellen, an denen Gott sagt: „Fürchte dich nicht!“ Damit gibt er ängstlichen und besorgten Menschen die Zusage, ihnen beizustehen. Auch für uns heute gilt „Fürchte dich nicht“, auch wenn die Situation dir unangenehm ist, auch wenn du etwas machen musst, was du noch nie getan hast, auch wenn gerade hier schon mal was schiefgegangen ist!“ Nur Mut, nur voran, was auch passiert – du bist nicht allein, Gott ist bei dir!

Aus: „Die helle Strasse 2016“, CV Dillenburg

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Bücher mit geschichtlichem Hintergrund, Einzelbücher, Liebesgeschichte, Romane

Rezension: Der vertauschte Bräutigam

Der vertauschte Bräutigam.jpg
Quelle: Gerth Medien

Titel: Der vertauschte Bräutigam

 

Autorin: Regina Jennings

Seitenanzahl: 383

ISBN: 978-3-95734-121-1

Verlag: Gerth Medien

Typ: Roman

Klappentext: (War dieses Mal zu faul eine eigene Zusammenfassung zu schreiben, nicht weil das Buch es nicht wert wäre, sondern weil es schon länger her ist, dass ich das Buch gelesen habe…(Quelle: Gerth Medien))

Ohio, 1865: Abigail Stuart kümmert sich um verwundete Bürgerkriegssoldaten. Als Jeremiah Calhoun, einer von ihnen, im Sterben liegt, macht er ihr ein ungewöhnliches Angebot: Wenn sie ihn heiratet, dann überträgt er ihr seine Farm. Dafür aber soll sie sich um seine Mutter und Schwester kümmern. Abigail geht auf das Angebot ein. Nach seinem Tod reist Abigail nach Missouri und fängt dort ein neues Leben an. Bis eines Tages der wahre Jeremiah Calhoun vor ihr steht und zu seiner Überraschung feststellt, dass eine ihm Unbekannte behauptet, mit ihm verheiratet zu sein…

Wenn sie in letzter Zeit etwas gelernt hatte, dann, dass die Menschen nicht immer die Wahrheit wissen wollten, und das war ihr gerade recht. 

Charaktere: Abigail weiss, was sie will und steht auf eigenen Beinen. Trotzdem fühlt sie sich nicht immer so stark, wie es scheint und kämpft mit ihrere Vergangenheit. Diese Eigenschaften – wobei man ihren Humor nicht vergessen darf – machen sie sehr menschlich und liebenswert. Abigail ist ein sehr angenehmer und abwechslungsreicher Protagonist. Jeremiah ist etwas schwieriger zu beschreiben. Schon nur vom Aussehen allein, ist sie nicht mal Abigail sicher, ob sie ihn attraktiv finden soll. Aber Aussehen ist ja bekanntlich nicht das Wichtigste: Anfangs ist er unfreundlich und mürrisch, aber dabei muss man seine Situation beachten: Er kommt nach dem Krieg nach Hause, mit einem Bein, das nicht mehr so funktioniert, wie er gerne hätte und trifft als Erstes auf eine Frau, die behauptet mit ihm verheiratet zu sein. Ein Anderer wäre erfreut gewesen, dass so eine hübsche Frau auf ihn wartet, doch Jeremiah hat seine grosse Liebe schon gefunden, und zu ihr will er zurückkehren. Mit Jeremiahs Gefühlen komme ich aber nicht so ganz klar, ja Männer sind kompliziert. Er liebt eher aus Plichtgefühl, als aus echter Liebe, das habe ich nicht so verstanden. Vielleicht war das früher einfach so… 

„Ich bin so müde. Ich will nicht länger kämpfen. Ich will keine Feinde mehr. Ich wollte nach Hause kommen und in Frieden leben, aber wenn es den nicht gibt, dann kämpfe ich eben weiter. Vielleicht ist der Kampf das Einzige, wofür ich noch gut bin.“

Schreibstil & Aufbau: Es ist mein erstes Buch von Regina Jennings, aber sie hat mich mit diesem Buch überzeugt. Sie schreibt sehr abwechslungsreich – aus Abigails und Jeremiahs Sicht, aus der Erzählerperspektive. Man ist sofort mitten in der Geschichte, was mich positiv überrascht hat, da ich es mir anders vorgestellt habe und es geht schnell – aber nicht zu schnell voran. Ich mag den Humor der Autorin – dem man im Buch einige Male zu spüren bekommt – sehr gerne. Dass, ich zwischendurch bei Büchern lachen muss, ist normal, aber bei diesem Buch kam es mehr als nur einmal vor…

Idee & Umsetzung: Die Idee ist definitiv nicht neu. Solche christliche Liebesromane mit historischem Hintergrund gibt es nicht wenige. Aber dieses Buch gehört zu den besseren dieser Kategorie und die Idee des vertauschten Bräutigam ist mir auch noch nie begegnet. Den historischen Teil ist mir etwas zu kurz gekommen, da ich mich nicht so gut mit dieser Zeit auskenne, habe ich nicht so ganz verstanden, was da politisch vor sich hin geht. Auch bei  Abigails Vergangenheit habe ich mehr erwartet, es ist für meinen Geschmack zu wenig überdacht gewesen. So als hätte die Autorin anfangs die Geschichte darauf auf bauen wollen, dann aber trotzdem keine Lust gehabt hätte, und es einfach so billige Nebensituationen (das Wort gibt es nicht, aber das ist mir egal, ihr wisst, was ich meine :D) gelassen. 

Wenn der Tod näher kommt, lassen wir schwachen Menschen alle Masken fallen. Wir erkennen klarer, wozu Gott uns auf diese Erde gestellt hat. Vielleicht war es unser Ziel, zu kämpfen oder die Wahrheit zu verkünden oder zu beschützten. Aber niemand stirbt, ohne versucht zu haben, diese Aufgabe zu erfüllen. Sich auf den Tod vorzubereiten, gehört zum Leben dazu. Das Tragische daran ist nur, dass wir so lange warten, bis wir damit anfangen.

Titel & Cover: Das Cover ist überhaupt nicht meines. Ich konnte die Frau nicht mit meinem Bild von Abigail identifizieren. Vom Cover her hätte es mich nie überzeugt. Der Titel  sorgt schon eher Aufsehen unter anderen christlichen Bücher und könnte nicht besser passen. 

Kommentar: Den besten christlichen Roman, den ich in letzter Zeit gelesen habe. Natürlich ist von Anfangs an schnell klar, wie in etwa, das Buch enden wird. Trotzdem ist der Weg dahin, sehr spannend und humorvoll geschrieben. Regina Jennings hat mich mit diesem, ersten Buch, das ich von ihr gelesen habe, sehr überzeugt. Für alle die Lust auf einen christlichen Liebesroman mit viel Humor haben – greift zu! 🙂 Übrigens auch für Nicht-Christen empfehlenswert, der Glaube gehört zum Buch dazu, aber man wird auch nicht vollgepredigt (ja, ich weiss, dieses Wort gibt es nicht…).

„Wenn du immer noch hier bist, dann will Gott vielleicht, dass du noch etwas tust. Du bist noch nicht fertig.“

Andere Rezensionen bei…

Chridhe

 

nanacara

 

Veröffentlicht in Alles auf einmal

Saturday Sentence #4

Nach drei Wochen habe ich endlich wieder einen neuen Saturday Sentence. Eigentlich habe ich dieses Buch, aus dem ich den Satz nehme, heute morgen beendet. Da ich aber noch nicht sicher bin, welches Buch ich als Nächstes lese, nehme ich den Satz daraus.

Die „Regeln“ von Lesefee:

  1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
  2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.

Ich kann noch nicht mal klar denken und du zwingt mich zu philosophischen Höhenflügen.

aus Du oder das ganze Leben

Diesen Samstag habe ich einen eingermassen normalen Satz erwischt… 😉 Wie sieht es bei euch aus?

Schönes Wochenende,

nanacara 😉

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Bücher mit geschichtlichem Hintergrund, Bücher mit wahrem Hintergrund, Bücherreihe, christliche Bücher, Liebesgeschichte, Romane

Rezension: Liebe im Schein des Polarlichts

Titel: Liebe im Schein des Polarlichts

Autor/in: Tracie Peterson

Seitenanzahl: 365

ISBN: 978-3-7655-1490-6

Verlag: BRUNNEN

Typ: Historischer Liebesroman

Zusammenfassung (ACHTUNG SPOILER, NUR LESEN, WENN IHR DEN ERSTEN BAND GELESEN HABT!!!)

liebe-ims-chenJayce Kincaid und Jacob Barringer müssen Jayces eineiiger Zwilling, Chase Kincaid, finden. Schon viele Menschen hat er verletzt, und dem wollen die Männer ein Ende setzen. Ausserdem befindet sich Helaina Beecham, eine Pinkertonagentin und Jacobs heimliche Angebetene in Chases Gewalt. Leah Kincaid-Barringer, Jayces frischgebackene Frau und Jacobs Schwester, lassen sie in Last Chance, einer kleinen Stadt in Alaska, zurück. Verzweifelt suchen sie Chase, doch der erfahrene  Verbrecher lässt sich nicht leicht finden. Als die beiden nach Last Chance zurückkehren, um Schlittenhunde und Vorräte zu holen, ist Leah nicht dort, obwohl sie längst in ihrem Zuhause hätte ankommen müssen. Jayce und Jacob drängt sich ein schrecklicher Verdacht auf….

„Rezension: Liebe im Schein des Polarlichts“ weiterlesen

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Mittendrin Mittwoch #6

Diese Woche wieder einmal pünktlich und eeeendlich mit einem anderen Buch! 😀

In welchem Buch liest du gerade? 

Ich lese ein nicht unbedingt unbekanntes Buch: Du oder das ganze Leben von Simone Elkeles. Es ist mein drittes Buch von Simone Elkeles, und da ich erst in den ersten Seiten bin, bin ich gespannt, wie es mir gefällt… Die beiden anderen Bücher (Hier übrigens die Rezi zum ersten Buch, das zweite kommt noch… 😉 ) haben mich nicht unbedingt umgeworfen, beide das gleiche Schema – Bad Boys…. – trotzdem sind sie sehr unterhaltsam! Und wenn man mal wieder SO ein Buch lesen will – kommt bei mir auch zwischendurch vor, im Moment mag ich sie sogar sehr gerne! – ist man mit Simone Elkeles Bücher gut versorgt. 😉

Wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

Unmittelbar, nachdem ich Alex einen Idionten genannt habe, ruft Mrs Peterson die Klasse zur Ordnung. „Ihr und euer Partner werdet ein Thema für die Projektarbeit aus diesem Hut ziehen“, verkündet sie. „Die Themen sind alle gleichermassen anspruchsvoll und werden Treffen mit euren Partner auch ausserhalb der Unterrichtszeit erfordern.“

Du oder das ganze Leben – Seite 76

 

Diese Aktion stammt von Elizzy.

nanacara

 

Veröffentlicht in Alles auf einmal

In Zeiten grosser Schwierigkeiten sage…

Eines Morgen im Jahr 1895 sass Andrew Murray (ein bekannter Christ aus England) in seinem Zimmer und frühstücke, als seine Wirtin eintraf und meldete, unten sei eine Frau, die in grossen Schwierigkeiten stecke und fragen liesse, ob er nicht einen Ratschlag für sie habe. Murray griff nach einem Stück Papier, das er beschrieben hatte, und sagte: „Geben Sie ihr diesen  Ratschlag hier, den ich für mich selbst aufgeschrieben habe. Vielleicht findet sie ihn hilfreich.“ Und so lautete der Text:

„In Zeiten grosser Schwierigkeiten sage:

Erstens – Gott hat mich hierhergebracht. Es ist sein Wille, dass ich in dieser heiklen Lage bin. In dieser Gewissenheit will ich ruhen. Als Nächstes sage: Seine Liebe wird mich auch hier umgeben und mir die Kraft geben, mich in dieser Prüfung als sein Kind zu bewähren. Dann sage: Er wird aus dieser Prüfung einen Segen für mich machen. Er wird mich Lektionen lehren, die ich jetzt lernen soll, und in mir die Gnade wachsen lassen, die er für mich bereithält. Und schliesslich sage: Zu seiner Zeit wird er mich aus meiner schwierigen Lage befreien. Wie und wann, weiss er.“

Quelle: Ethos 5/2016

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Einzelbücher, Jugendbücher, Romane

Rezension: Margos Spuren

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Quelle: buecher.de

Titel: Margos Spuren

Autor: John Green

Seitenanzahl: 331

ISBN: 978-3-446-23477-2

Verlag: HANSER

Typ: Jugendroman

Margo hat Rätsel immer geliebt. Und bei allem, was später passierte, wurde ich den Gedanken nicht los, dass sie Rätsel vielleicht so liebte, dass sie selbst zu einem wurde.

Quentin hat seine Nachbarin Margo schon immer mit bewundernden Augen angeschaut. Als sie, zwei Zähnjährige zusammen im Park Velo fuhren, und auch heute noch. Der einzige Unterschied ist, dass er damals noch eine Rolle in ihrem Leben spielte, er war ihr Spielkamerad. Heute beachtet ihn Margo nur selten, sie ist nicht unfreundlich, aber er ist für sie nichts mehr als nur der Nachbar mit dem sie früher mal gespielt hat. – Bis auf eine Nacht. Diese Nacht lässt Margo ihn ins Margouniversum blicken. Denn plötzlich mitten in der Nacht steht sie vor seinem Fenster und bittet ihn, sie zu begleiten. Quentin lässt sich darauf ein.

Am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Eigentlich ist das nichts unnormales, sie ist dafür bekannt, für kurze Zeit abzutauchen oder sonst irgendwelche verrücktes Dinge anzustellen. Denn sie ist nicht umsonst Margo Roth Spiegelman. Doch Quentin fühlt, dass es anders ist als die letzen Male. Und er merkt, dass Margo Hinweise hinterlassen hat – für ihn.

Viel zu lange hatte ich Margo nicht richtig zugehört – hatte sie schreien sehen und gedacht, sie lachte.

Charaktere: Quentin, Protagonist dieser Geschichte ist mehr oder weniger „normal“. Er geht das letze Jahr zur Schule, will dann an einer Universität studieren. In seiner Freizeit hängt er oft mit seinen Kumpels. Man hätte sein Leben als normal bezeichnen können, wenn Margo darin keine Rolle spielen würde. Sie wirft sein Leben ordentlich über den Haufen. Aber ich glaube, es tut ihm auch gut. 😉 Er ist ein Typ, den man schnell übersieht. Aber wenn man ihn besser kennen lernt, mag man ihn sofort. Und wenn er selbstbewusst ist, ist er süss, da bin ich mit Margo gleicher Meinung. Mir ist Quentin sehr symphatisch. Zu Margo etwas sagen ist nicht so einfach. Sie ist nicht leicht in eine Schublade zu stecken. Margo ist einfach Margo. Beliebt. Verrückt. Geheimnisvoll. Rätselhaft. (Alle die das Buch gelesen haben, aber wirklich nur diese, dürfen weiter lesen… Naja, zuerst müsst ihr den Text, bzw. leeren Platz markieren:) Anfangs ist sie, wie oben beschrieben: beliebt, verrückt, geheimnisvoll und rätselhaft. Doch gegen Ende merkt man, dass sie einfach ein normales Mädchen ist. Mit Träumen. Hoffnungen. Leiden. Zweifel. Und gefällt mir, denn oft sind die fiktiven Personen über normal. Entweder super mutig, oder ein einziges Geheimnis, perfekt im Aussehen sowie Verhalten, die meisten haben irgendwie eine „Super-Gabe“. Doch bei John Greens Chatakteren ist das, aus meiner Sicht, nicht so. Sie sind normale, etwas verrückte Menschen. Und auch wir sind mehr oder weniger normal und die meisten unter uns auch etwas verrückt. 😉

„Nichts passiert so, wie man es sich vorstellt.“, sagt sie. (…) „Ja, das stimmt“, sage ich, aber dann denke ich darüber nach. „Anderseits, wenn man sich nichts vorstellt, passiert auch nichts. 

Schreibstil & Aufbau: Zuerst der Aufbau: Das Buch ist in 3 Teile geteilt, jeder aber aus Quentins Sicht geschrieben. Der letze Teil ist in Stunden geteilt, wieso werdet ihr selber merken, finde ich eine echt gute Idee. Der Schreibstil…  Wie fange ich an? Ich glaube jeder Mensch, der schreiben gelernt hat, kann schreiben. Einige mögen es, andere nicht. Einige können wirklich gut schreiben, einige wurden dadurch bekannt. Und dann gibt es die, die zum schreiben geboren worden sind. Für mich ist John Green ein solcher Autor. Er kann es einfach! Er schafft es mich mit seinem Schreibstil zu fesseln. Was genau mich fasziniert, weiss ich nicht. Vielleicht dieser poetischer Schauer? Die Themen, die er anspricht? Seine Charakteren? Die Realität? Oder, fast vergessen, aber typisch ich, wegen den vielen schönen Sprüchen?

Ich habe nie verstanden, warum man mit jemand zusammen sein will, nur weil er gut aussieht. Das ist doch, als würdest du dir die Cornflakes nach der Farbe aussuchen und nicht nach dem Geschmack. 

Idee & Umsetzung: (Falls ihr es hasst, auch nur ein bisschen gespoiltert zu werden, dann geht zu „Titel & Cover“ weiter… Und kommt wieder, wenn ihr das Buch gelesen habt. 😉 ) Wenn ich über  das Buch nachdenke, geschieht gar nicht so viel… Der Anfang mit der Racheaktion und das Verschwinden ist spannend, aber dann der Mittelteil handelt sich nur darum die Hinweise zu finden und sie zu verstehen. Erst am Ende kommt wieder Handlung rein. Aber während des Buches  ist mir das gar nicht so bewusst geworden und gestört hat es mich noch weniger. Im Gegenteil ich fand das Buch spannend, ob das am Schreibstil oder Idee (ich tippe auf beides) gelegen hat, weiss ich nicht. Der Schluss mag ich sehr, ein riesen fettes Happy-End hätte die Geschichte kaputt gemacht und hätte auch nicht zu John Green gepasst. Und wie einige schon wissen, ich mag es, dass  nicht immer als perfekt ist am Schluss einer Geschichte. – Wie es auch im echten Leben nicht immer ist. 

Titel & Cover: „Margos Spuren“ ist ein mehr als passender Titel. Und auch das Cover gefällt mir. (Wenigstens hier halte ich mich etwas kürzer… Ich höre euch schon aufatmen. 😉 )

Ich dachte daran, wie alles zu Ende ging – die Schule und alles andere. Es war schön, an der Wand zu stehen und meinen Freunden zuzusehen – mit einem Gefühl von Wehmut, das nicht unangenehm war. Und so lauschte ich einfach und genoss die Trauer und die Freue über das nahe Ende, die sich gegenseitig noch verstärkten. Es fühlte sich ein bisschen so an, als müsste mein Brustkorb zerreissen, doch es war kein ganz unangenehmes Gefühl.

Kommentar: Okay, ich mache es kurz, das was es zu sagen gibt, habe ich schon erwähnt und ich will es nicht unnötig verlängern: John Green hat ein schönes, eindrückliches, zum-nachdenken-anregendes, lustiges (oh ja, selten hat mich ein Buch richtig laut zum Lachen gebracht (besonders Seite 267/268) und sehr lesenswertes Buch! Nach Das Schicksal ist ein mieser Verräter und Margos Spuren muss ich mich auf die Suche nach mehr John Green Bücher gehen. Für Empfehlungen bin ich immer dankbar. 😉

Andere Rezensionen bei…

Literaturblog

On my bookshelf

Tasmetu

 

nanacara

 

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Mittendrin Mittwoch

Mittendrin Mittwoch #5

Bei mir gibt es auch diese Woche wieder die Aktion Mittendrin Mittwoch, oder ehh… Mittendrin Donnerstag. – Lieber spät, als nie. 😉 Ich hatte gestern einen sehr vollen Tag (und nicht nur gestern, das merkt man leider auch am lesen…) und somit keine Zeit. Dafür habe ich heute etwas Zeit gefunden, um diesen Beitrag zu schreiben und auch, um mal wieder ein wenig zu lesen…!

In welchem Buch liest du gerade?

Langsam fange ich mich an zu schämen… Ich lese immer noch Nur diese eine Nacht von Gayle Forman. Dass ich immer noch in diesem Buch stecke hat vermutlich zwei Gründe. Erstens habe ich in letzter Zeit viel zu tun (aber was eigentlich?! – Kennt ihr das, wenn ihr viel zu tun, oder zumindest vorhabt viel zu tun – und doch, wenn ihr darüber nachdenkt, was ihr so tut, merkt dass ihr gar nicht so getan habt? Wenn ihr meiner Überlegung nicht folgen konntet, egal, da hat sich nur mal wieder einer meiner komischen Gedanken gemeldet…) und einfach keine Zeit gefunden zu lesen. Zweitens hat mich dieses Buch einfach noch nicht gepackt. Ich komme schon bald am Ende zu, und es ist noch so wenig passiert… Ich glaube, diese zwei Gründe zusammen, geben einfach eine längere Zeit ohne viel lesen. Wir werden nächste Woche sehen, ob sich das in der kommenden Woche noch ändern wird…

Wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

Ich kann mich noch ganz genau an den Moment erinnern, von dem Mia da spricht. Kim und ich waren zusammen in Sarahs pinkfarbenden Dodge Dart ins Krankenhaus gefahren. Ich kann mich nicht entsinnen, wann ich Liz‘ Freundin gebeten hatte, mir ihr Auto zu leihen. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, den Wagen je gefahren zu haben. Weder weiss ich, wie ich das Auto hoch auf den Hügel gelenkt habe, auf dem das Krankenhaus steht, noch weiss ich, woher ich den Weg kannte.

Nur diese eine Nacht – Seite 223

Diese Aktion ist  von elizzy91.

 

nanacara

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Bücherreihe, christliche Bücher, Jugendbücher, Liebesgeschichte, Romane

Rezension: Ein Sommer der Leidenschaft

Titel: Ein Sommer der Leidenschaft – Alaska Land der Sehnsucht Band 1

Autor/in: Tracie Peterson

Seitenanzahl: 380

ISBN: 978-3-7655-1467-8

Verlag: BRUNNEN

Typ: Liebesroman

Zusammenfassung:

tracie.jpgLeah Barringer und ihr Bruder Jacob leben in Alaska, weit weg von Zivilisation oder Städten. Leah ist überzeugt, dass sie nur Alaska liebt – und dass sie ihre frühere Liebe für Jayce Kincaid überwunden hat. Vor zehn Jahren hatte sie ihm ihre Liebe gestanden, doch er hatte sie nur ein Kind genannt und sie ziemlich grob abgewiesen. Doch als Jayce  nach Alaska kommt und bei den Barringers wohnt, wird Leah klar, dass sie, den vielen Jahren zum Trotz, keineswegs über Jayce hinweg ist. Auch Jayce wird klar, welch grosser Fehler er vor zehn Jahren gemacht hatte, als er diese, wie ihm nun scheint, wunderbare Frau abgewiesen hat. Doch Leah schützt sich und versucht, ihre Liebe für Jayce im Keim zu ersticken. Erfolglos. Als Jayce Leah immer lieber gewinnt, beginnt er, zart um sie zu werben. Doch Leah will nicht erneut verletzt werden…

„Rezension: Ein Sommer der Leidenschaft“ weiterlesen

Veröffentlicht in Alles auf einmal

Du sagst – Gott sagt…

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Du: Ich kann das nicht verstehen.

Gott: Ich werde dich leiten. (Sprüche 3, 5-6)

Du: Ich bin zu müde.

Gott: Ich werde dir Ruhe geben. (Matthäus 11, 28-30)

Du: Es ist unmöglich.

Gott: Alle Dinge sind möglich. (Lukas 18,27)

Du: Niemand liebt mich.

Gott: Ich liebe dich. (Johannes 3, 16)

Du: Ich kann mir selbst nicht vergeben.

Gott: Ich vergebe dir. (Römer 8,1)

Du: Ich bin nicht klug genug.

Gott: Ich gebe dir Weisheit. (1. Korinther 1,30)

Du: Ich kann das nicht.

Gott: Du kannst alle Dinge in mir. (Philipper 4, 13)

Du: Ich habe Angst.

Gott: Fürchte dich nicht! (2. Timotheus 1,7)

Du: Ich fühle mich einsam.

Gott: Ich werde dich nie verlassen. (Hebräer 13,5)

Quelle: Ethos 7/2016

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Dystopie, Einzelbücher

Rezension: Wir waren hier

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Quelle: Lovelybooks

Titel: Wir waren hier

Autorin: Nana Rademacher

Seitenanzahl: 347

ISBN: 978-3-473-40139-0

Verlag: Ravensburger

Typ: Jugendroman (Dystopie)

Wenn ich nur zwei Wünsche frei hätte, würde ihc mir genug zu essen für alle wünschen – und dass Ben mich noch einmal so ansieht wie gestern. 

2039: Mitten im zerstörten Berlin lebt Anna mit ihren Eltern. Die Stadt kann man schon nicht mehr als Stadt bezeichnen. Alles liegt in Trümmern. Täglich sterben Menschen wegen Hunger und Kälte. Die Überlebenden kämpfen – um zu überleben. Der einzige Trost in diesem Elend ist für Anna ihren Blog. Dort kann sie ihre Ängste und ihre Wut niederschreiben. Doch es ist ein grosses Risiko, denn wenn sie entdeckt würde, nähme das kein gutes Ende für Anna. Und sie wird entdeckt, aber nicht von der WePo, sondern von einem Jungen aus Hamburg. Ben. Ob sie ihm vertrauen kann, ist sich Anna nicht sicher. Und sie hat auch ihre Zweifel, als er sie treffen will. Doch sie tut es – aus Hoffnung, dass er ihr und ihren Eltern helfen kann.

Und je mehr sie Ben mag, desto mehr fragt sie sich, wer er wirklich ist. Und eines Tages ist er plötzlich verschwunden… Ist Anna bereit zu kämpfen – Für das Leben und für die Liebe?

Vielleicht gibt es irgendwo in meinem Körper ein winziges Fünkchen Mut. So wie das kleine Feuer, das Luki eines Nachts mitten auf der Strasse angezündet hat, obwohl Ausgangssperre war. Abers sie meinte, wir hätten das Recht, dort draussen zu sein. 

Charakteren: Anna wirkt am Anfang eher zurückhaltend. Doch während des Buches erwacht Kämpfergeist und sie lernt sich durchzuschlagen. Von den Gedanken und Gefühlen ist sie ein ganz normales Mädchen, trotz ihrer Lebenssituation. Sie ist ehrlich mit sich selber, liebevoll zu den Menschen, die ihr wichtig sind und sie lässt sich nicht einschüchtern. Für mich war sie sehr authentisch. Ben spielt zwar eine grosse Rolle in Anna’s Leben und somit auch im ganzem Buch, aber wirklich in ihn hineinversetzen konnte ich mich nicht. – Wahrscheinlich ist das Absicht, da er geheimnisvoll bleiben soll. Aber mir wurde es fast ein bisschen zu unecht. Doch trotz allem mochte ich Ben, es wäre einfach interessant gewesen, in etwas besser kennenzulernen.

Alles ist gut in diesem Zimmer. Wie in einer Seifenblase, die auf einem breitem, ruhigen Fluss in der Sonne treibt. Jedenfalls ist es das, was ich mir wünsche. In Wirklichkeit ist der Fluss rasend schnell. Wir treiben unaufhaltsam auf einen reissenden Wasserfall zu un die Strömungen ziehen an uns. es wird bald etwas passieren. Aber die Bewohner der Seifenblase wissen noch nichts davon. 

Schreibstil & Aufbau: Das Buch ist in drei Teile geteilt. Im ersten Teil liest man Anna’s Blog und zwischendurch Chatverläufe von ihr und Ben. Das ist für mich ein Pluspunkt. 🙂 Der zweite Teil wird von Anna in der Ich-Perspektive erzählt. Der letze Teil kann man fast nicht mehr als „Teil“ bezeichnen. Man liest noch einmal kurz in ihrem Blog. So, jetzt zum Schreibstil. Er hat mich etwas verwirrt, nicht vom Verständnis her, sondern ich wusste nicht was ich davon halten soll. Manchmal kam es mir vor, als würde ich in einem Kinderbuch lesen. Die Sätze waren so kurz und einfach geschrieben. Anderseits war es dann wieder ganz „normal“, wie auch in anderen Jugendbüchern. Vielleicht hat die Autorin das absichtlich gemacht, weil  die Geschichte von Anna erzählt wird. Aber da muss ich anfügen, das Anna nicht mehr ein Kind ist. Soweit ich weiss, ist sie 15. Der Schreibstil ist Geschmackssache. Ich, persönlich kann mich bei diesem Buch nicht so ganz entscheiden, wie ich es finde. 

„Guck nicht hin, das bringt Unglück“, hat Luki gesagt und mich weitergezogen. Was totaler Unsinn ist, bei der Menge an Toten, die wir schon gesehen haben. So viel Unglück würde in ein einzelnes Menschenleben überhaupt nicht rein passen. 

Idee & Umsetzung: Die Idee finde ich gut, da ich Dystopien immer wie mehr mag. – Aber da kommt man schon zu der Frage, ob sie nicht alle ähnlich sind. Meistens ist irgendein (Welt)Krieg mit unzufriedenen Menschen, Rebellen und einer Regierung. Wir waren hier passt auch in das Schema. Ich hatte aber beim Lesen das Gefühl, dass diese Geschichte nicht in die Zukunft passt. Es kam mir so vor, als hätte die Autorin am Schluss gerade Lust gehabt, das Ganze in eine Dystopie zu verwandeln, indem sie ein paar neue Dinge einbaut. Auch die Geschichte, wie es zu diesem Krieg kam, wird selten erwähnt. Das mit der Dystopie hat mich leider nicht überzeugt. Sonst gefällt mir die Umsetzung sehr, es passiert wirklich Unerwartetes. Der Schluss ist okay. Ich bin da ja bekanntlich sehr heikel, und ich habe kein gutes Ende erwartet. – Was es aber dann – teilweise – trotzdem ist…  

„Mach dir keine Sorgen. Ich hab alles unter Kontrolle.“ – Er hat schon mal gesagt, ich soll mir keine Sorgen machen. Und dann war er verschunden und mein Herz hatte einen zweiten Riss. Gleich neben dem von Luki.

Titel & Cover: Fangen wir mit dem Schwächeren an: Der Titel. Er hört sich zwar interessant und gefährlich an, aber ich verstehe die Parallele zum Buch nicht. Vielleicht liegt es an meinem schlechten Interpretationsvermögen, aber ich kann den Titel nicht zuordnen. Dafür finde ich das Cover sehr, sehr schön. Ich liebe diese Farben; und mit dieser Silhouette sieht es echt gut aus. Die Vögel die durch den Titel fliegen, sind mir am Anfang gar nicht aufgefallen. Mit dem Cover bin ich sehr zufrieden.

Kommentar: Abgesehen von diesen kleinen – in meiner Sicht – negativen Dinge, wie der Schreibstil oder wegen der Dystopie, habe ich das Buch gerne gelesen. Manchmal hat es mich ein wenig an Die Tribute von Panem erinnert. Diese Trilogie habe ich geliebt, und darum habe ich natürlich auch hohe Ansprüche an andere Dystopien. Wir waren hier ist trotz diesen Kleinigkeiten ein sehr lesenswertes Buch, dass ich weiterempfehle!

Sterben wäre jetzt gut. Genau jetzt, und nicht erst, wenn wieder alles schief gegeangen ist. Was natürlich totaler Blödsinn ist, denn nie wollte ich lieber leben was in diesem Moment. Ich bin einfach sterbensglücklich.

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Was uns schlafen lässt…

babayNach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die Allierten, die um den Wiederaufbau Europas bemüht waren, die Fürsorge für Millionen von Waisen in ganz Europa. Verschiedene Lager wurden gebaut, um für diese Kinder zu sorgen. In einer Einrichtung zeigten sich die Verwalter beunruhigt, weil die Kinder nach wenigen Wochen nicht mehr schliefen. Obwohl sie mit drei Mahlzeiten am Tag, Kleidung, Hygiene und Betten bestmöglich versorgt waren, lagen die Kinder die ganze Nacht wach.

Die ratlosen Beamten sprachen mit den Jungen und Mädchen, um die Ursache für das Problem zu finden. Sicher vermissten sie ihre Eltern. Die konnte ihnen niemand ersetzen. Doch es musste noch einen anderen Grund für die Schlaflosigkeit der Kinder geben. Es dauerte nicht lange, bis sie ihn fanden. Daraufhin gaben die Verantwortlichen zur Schlafenszeit jedem Kind ein Stück Brot in die Hand. Das Letzte, was die Kinder nun vor dem Einschlafen fühlten, war das Brot in der Hand. Innerhalb weniger Tage schliefen sie die ganze Nacht durch, beruhigt durch das Brot. Sie wussten, auch am nächsten Morgen gibt es wieder etwas zu essen. Die Vergangenheit hatte sie gelernt, dass ein Tag mit genug zu essen nicht unbedingt garantierte, auch am darauffolgenden etwas zu haben. Das Brot in der Hand liess sie einschlafen, ihre Angst war passé. Philipper 4,19 ist das „Brot“, das Gott uns jeden Tag in die Hand legt: „Mein Gott aber wird all euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.“ Gott ist um uns besorgt. Er kennt unsere Bedürfnisse. Diese fürsorgende Liebe des himmlischen Vaters sollte uns ruhig schlafen lassen und die Augen und Hände öffnen für die Not des Nächsten.

Quelle: Ethos 7/2016

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Mittendrin Mittwoch

Mittendrin Mittwoch #4

Es ist wieder einmal Mittwoch… 🙂

In welchem Buch liest du gerade? 

Ich stecke immer noch im selben Buch, das ich letzen Mittwoch gestartet habe. Nur diese eine Nacht von Gayle Forman (Fortsetzung von Wenn ich bleibe). Ich hatte diese Woche nicht besonders viel Zeit zum lesen – oder ich habe sie mir einfach nicht genommen. Bis jetzt überzeugt mich Nur diese eine Nacht noch nicht so, aber es hat noch Zeit zum ändern… 🙂

Wie sehen deine nächsten Zeilen aus? 

Mia verrät mir nicht, wo sie als Nächstes hinwill. Sie sagt, weil es eine geheime Tour durch New York sei, solle das auch ein Geheimnis blieben, und dann führt sie mich raus aus dem Port-Authority-Busterminal, tiefer und immer tiefer hinab in ein Gewirr aus unterirdischen Gängen.

Und ich folge ihr. Obwohl ich nicht so sehr auf Geheimnisse stehe, obwohl ich der Ansicht bin, Mia und ich haben schon viel zu viele Geheimnisse voreinander, und obwohl die U-Bahn wirklich der Inbegriff all meiner Ängste ist.

Nur diese eine Nacht – Seite 149

Die Aktion Mittendrin Mittwoch stammt von elizzy91

 

Wie stehts bei euch? 🙂

nanacara ❤

Veröffentlicht in Alles auf einmal, Bücher für Erwachsene, christliche Bücher, Einzelbücher, Romane

Rezension: Sturm im Paradies

sturm im paradies.jpg
Quelle: Gerth Medien

Titel: Sturm im Paradies

Autorin: Elisabeth Büchle

Seitenanzahl: 320

ISBN: 9783957340849

Verlag: GerthMedien

Typ: Roman

Rebecca führt ein geregeltes Leben als Rettungssanitäterin. Die 25-jährgie ist die Jüngste einer grossen und lauten Familie. All ihre grossen Brüder und Schwestern sind verheiratet und die Kinder purzeln nur so auf die Welt. Rebecca, sehr distanziert und ablehnend gegenüber Männer, wird oft von ihren Geschwister gutmütig geneckt, weil sie immer noch Single ist.

Als Rebeccas Team einem Amerikaner das Leben rettet, werden sie kurzerhand als Dank zu seiner Hochzeit in Thailand eingeladen. Mit dabei ist auch Lukas, ein guter Freund des Bräutigams, der sein Interesse an Rebecca immer wie offensichtlicher zeigt. Diese ist darüber irritiert und weiss nicht genau, wie sie sich verhalten soll, da die meisten anderen Männer, schnell aufgegeben haben. Gerade als sie sich selber einige mehr als freundschaftliche Gefühle eingestehen muss, rollt etwas Unhaltbares, Erbahrmungsloses an, das nur etwas im Sinn hat: Zerstörung.

Es genügte, dass es so war. Sie kamen aus unterschiedlichen Ecken Deutschlands, kannten sich nicht, gestalteten ihre eigenen leben, die sich wohl sehr voneinander unterschieden. Sie gehörten verschiedenen Generationen an und hatten womöglich auch in Grundsatz fragen gegensätzliche Meinungen – doch die Welle hatte sie gleich gemacht. 

Charaktere: Rebecca ist ein Charakter, den man sich sehr gut vorstellen kann und der sehr symphatisch ist. Sie ist selbstsicher – in einem angenehmen Ausmass, hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn jemand Hilfe benötigt. Ihren Dickkopf kann sie meistens zur richtigen Zeit durchsetzen. Sie mag Kinder sehr, nur gegenüber Männer, die ihr Interesse zeigen, ist sie ablehnend. Aus Angst und Misstrauen und um sich selber zu schützen. Grundsätzlich ist Rebecca ein sehr angenehmer und natürlicher Charakter. Lukas war mir am Anfang nicht besonders symphatisch, aber während des Buches habe ich mich dann mit ihm angefreundet. 😉 Irritiert hat es mich schon, dass er so schnell beschlossen hat Rebecca zu „erobern“ und dass er so schnell Gefühle für sie hat. (Wobei er ja für diese Gefühle nichts kann – da ihm die Autorin solche Gefühle eingegeben hat… 😉 ). Da wirkte er auf mich fast ein wenig peinlich und anfangs hat er mich wirklich genervt. Mit der Zeit fieberte ich aber immer mehr mit, wann er Rebecca für sich gewinnen kann. 

Sie mag mich ist mir aber nicht genug“, wagte Lukas einen Einwand.

„Es ist aber mehr als: Sie mag mich nicht.“ 

Schreibstil & Aufbau: Ich habe schon lange kein Buch mehr von Elisabeth Büchle gelesen und hab mich darauf gefreut. Gespannt war ich auch, ob mich der Schreibstil und die Geschichte immer noch so begeistert. – Und ja, so war es! Ich liebe ihren Schreibstil. So angenehm zum lesen… 🙂 Kleine Spoiler Randbemerkung zum Aufbau (in weiss, für alle die das Buch kennen): Zwischendurch wird von der Tsunamiwelle,  bzw. der Erdplattenverschiebung, die die Welle auslöst geschrieben. Diese Teile fand ich immer sehr interessant – auch wenn ich nicht immer ganz alles begriffen habe 😉 Es zeigt gut, dass Elisabeth Büchle gut nachforscht und das dann auf einfache und spannende Art und Weise in das Buch integrieren kann. 

Idee & Umsetzung: Die meisten Geschichten von Eliabeth Büchle sind durchschaubar und normalerweise enden sie mit einem Happy-End. Grundsätzlich mag ich ja eher das Gegenteil: undurchschaubar mit vielen Wendungen und ich hab auch nichts dagegen, wenn am Ende nicht alles perfekt ist. Aber bei Büchle’s Bücher fange ich mit diesem Wissen an zu lesen und dann stört es mich auch nicht. Was ich bei Elisabeth Büchle wieder loben muss – wie bei keinem/r anderen Autor/in – sind ihre Nachforschungen. Jedes Buch beinhaltet neben einer Liebesgeschichte ein Thema. (Das Thema hier möchte ich natürlich nicht verraten…). Und dieses Thema ist bis in das kleinste Detail nachgeforscht! Das Beste daran ist aber dann, dass sie dieses Wissen, den Lesern einfach, aber kompakt weiter geben kann. Besonders bei geschichtlichen Themen liebe ich das, aber auch in diesem Buch ist ein sehr spannendes, lebensnahes Thema gewählt… Achtung Spoiler… (in weiss, kennt ihr ja schon): Tsunami. Einerseits sehr gut und kurz erklärt, wie oben schon erwähnt. Aber anderseits – viel wichtiger – die Auswirkungen: Ich habe mich wie mitten drinnen in dieser Welle, in den Krankenhäusern, bei den Suchenden gefühlt. Ich konnte die Stimmung nachfühlen und war sehr erstaunt über das zuvorkommende Verhalten der Thailäner. Das kann man sich als Vorbild nehmen! Ich werde definitiv anders hinhören, wenn ich das nächste Mal „Tsunami“ höre. – Aber ich hoffe nicht, dass es bald ist! :-/ 
Titel & Cover: Thailand ist wirklich ein Paradies nach den Beschreibungen aus dem Buch oder auch von Leuten, die dort in dem Ferien waren. Sturm im Paradies. Ich glaube, das trifft es sehr gut! Das Cover finde ich nicht herausragend. Eher schlicht gehalten, und nicht so mein Ding. 😉

Gleichgültig, welche Bedeutung diese Lampions im Leben der Thais haben, für mich versinnbildlichen sie unsere Hoffnung auf den, den die Bibel das Licht der Welt nennt. Auf den, dessen Weg als Mensch in diese Welt wir heute (Weihnachten) feiern und dessen Licht wir in unserer oft so dunklen, grausamen und aus den Fugen geratenen Welt dringend benötigen.

Kommentar: Es hat sich definitv gelohnt wieder ein Mal ein Buch von Elisabeth Büchle zu lesen. Es war noch ein wenig besonderer, weil ich es während meinen Ferien gelesen habe und das Buch spielt auch am Meer. Ja, man schaut das Meer schon etwas anders an! Und ich denke jetzt ganz anders über „das Thema“. Ich kann das Buch sehr weiter empfehlen… 😀

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nanacara

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Was nicht gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt oder gefühlt werden kann, gibt es nicht…

häkDer Professor bregrüsste seine Klasse mit einer ungewöhnlichen Bitte: „Wenn Sie Christ sind, stehen Sie bitte auf“, sagte er. Ein paar Studenten standen auf, schauten sich kleinlaut um und wunderten sich, warum se aufgerufen wurden. „Wie viele von Ihnen haben Gott jemals gesehen?“, fragte der Professor. Er wurde mit absoluter Stille konfrontiert. „Hat irgendjemand von Ihnen Gott gehört, als er zu Ihnen sprach?“, fuhr er fort. Immer noch Stille. Nun wurde er sichtlich mutiger und stellte die letzte Frage: „Hat irgendjemand von Ihnen Gott jemals gerochen, geschmeckt oder gefühlt?“ Und wieder standen die christlichen Studenten schweigend da.

 

„Das hätte ich auch nicht erwartet“, sagte er ziemlich eingebildet. „Nun will ich, dass Sie sinne
sich Folgendes merken: Wir glauben hier an nichts, das wir nicht gesehen gehört, gerochen, geschmeckt oder gefühlt haben. Ich bin sogar davon überzeugt, dass Gott gar nicht existiert. Nun setzen Sie sich, und ich will den Rest des Semesters nichts mehr über Ihren Gott hören.“

Eingeschüchtert setzten sich die Studenten auf ihre Plätze. Alle – ausser einer. Als der Professor den einzelnen Studenten immer noch stehen sah, runzelte er die Stirn. „Was wollen Sie?“, fragte er. „Bevor ich mich hinsetze, würde ich Ihnen gerne eine Frage stellen“, antwortete der Student. „Herr Professor, haben sie jemals Ihren eigenen Verstand gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt oder gefühlt?“

„Natürlich nicht“, erwiderte der Professor. „Warum fragen Sie?“ „Wenn wir von Ihrer vorigen Grundregel ausgehen, müssen wir schlussfolgern, dass Sie keinen Verstand haben!“, antwortete der Student. Er war so klug, sich dann gleich auf seinen Platz zu setzen. (Fragt mich nicht, welche Note er in diesem Semester bekam!)

denn

 

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Saturday Sentence #3

Heute ist wieder Zeit für das Buchspielchen von Lesefee. Freue mich auf meinen Satz… 😉 Vielleicht wird es mal ein etwas normaler Satz. 😀

  1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
  2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.

Vielleicht liegt es daran, dass das die besten, energiegeladensten, rockigsten Shows waren, die wir je gespielt hatten – mit haufenweise Stagedivern und Leuten, die bei den Songs mit grölten, obwohl die Wenigstens unser neues Zeug je gehört hatten.

aus Wenn ich bleibe

Von der Länge des Satzes habe ich mich im Vergleich zu letzen Samstag gesteigert. Aber mit dem Satz kann man nicht besonders viel anfangen… 😉

Was ist mit euren Sätzen?

 

nanacara

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Die unbeugsame Dame

Titel: Die unbeugsame Dame

Autor/in: Deeanne Gist

Seitenanzahl: 378

ISBN: 978-3-86591-325-8

Verlag: Gerth Medien

Typ: Historischer Liebesroman

Zusammenfassung: 

die unbeugsame.jpgRachel van Buren ist mit ihrem Bruder Michael und ihrer Schwester Lissa nach Kalifornien gekommen. Ihr Vater war in ihrem Heimatland verschuldet und kam mit ihnen nach San Francisco, in der Hoffnung, schnell Gold zu finden. Doch ihr Vater verstarb auf der Schiffsreise. Nun ist Rachel mit ihren Geschwistern, für die sie sorgen muss, ins kalte Wasser geworfen. San Franciso ist überhaupt nicht die Stadt, die sie sich vorgestellt hat, und das schnelle Gold ist weg. Schliesslich kann sie bei einem Saloonbesitzer, Johnnie Parker, der das einzige anständige, unbenutzte Haus in San Franciso besitzt, unterschlüpfen. Rachel sieht ihre Chance und handelt mit Johnnie. Selbstgekochtes Essen und einen sauberen Saloon gegen Unterkunft, Essen und Lohn für sie und ihre Familie. Johnnie willigt ein. Doch schon bald sieht es nicht mehr so rosig für Rachel und ihre Geschwister aus. San Francisco scheint ein zweites Sodom und Gomorra zu sein. Michael hat keinen Vater mehr, der ihn anleiten könnte, und Lissa wird immer mehr von Männern umschwärmt, da es ausser ihr und Rahel keine anständigen ledigen Frauen im ganzen Goldsucherlager gab.

Rachel hatte Männer dabei erwischt, wie sie für Lissa Wasser schleppten. Wie sie für sie die Matratzen ausklopften. Wie sie für sie Feuer machten. Wie sie ihr Geschenke kauften. Erst am Vortag war Rachel dazugestossen, als ein grosser, kräftiger Mann bis zu den Ellbogen in Wäschelauge steckte und mit solcher Kraft eines von Michaels Hemden schrubbte, dass der Schaum durch die Gegend flog und die Knöpfe absprangen. Lissa hatte während der ganzen Zeit tatenlos neben ihm gestanden und hatte nicht im Geringsten so ausgesehen, als würde sie sich schämen.

„Die unbeugsame Dame“ weiterlesen

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Liebster Blog Award #3

liebsterYuhu! 😀 Renate vom Pagesingold hat uns nun zum Liebsten Award nominiert! Danke dir, vielmal!

Hier die Regeln – ja, wir wissen, ihr alle kennt sie – aber zuerst die Pflicht, dann das Vergnügen ;-):

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Und nun müssen dürfen wir uns den Fragen stellen:

1.Wie viele Bücher hast du in diesem Jahr schon gelesen?

Ramylu: Ich zähle nicht. Aber ich lese circa pro zwei Wochen 3 Bücher, da bedeutet pro Jahr ungefähr 78 Bücher.

nanacara: 59? Hab grob nachgezählt…. Eigentlich wollte ich dieses Jahr zählen. Ist aber schwierig, wenn man es immer vergisst….

2. Kaufst du mehr Bücher als du liest oder andersrum (im Monat)?

Ramylu: Bei mir ist es etwa ausgeglichen. Allerdings – wenn meine Mutter mir ein Buch kauft, steht es oft laaange im Regal und verstaubt, und ich nehme es höchstens wieder raus, wenn ich kein anderes habe. Doch auch dann steht es nach einigen Kapiteln wieder im Bücherregal – wenigstens abgestaubt. 

nanacara: Ich kaufe weniger Bücher, als ich lese. Durchschnittlich kaufe ich pro Monat – ja, ganz ehrlich – ca. ein Buch. Aber wir haben in unserem Dorf zwei Bibliotheken und ich habe Kolleginnen, die genau so gerne lesen und sehr freigiebig im Bücher-ausleihen sind. – Praktisch, nicht wahr?! 😀

3. Sind dir dicke oder dünne Bücher lieber?

Ramylu: Dicke. Bei guten Büchern bin ich immer so enttäuscht, wenn es beendet ist, dass ich mir wünsche, es ginge noch lange weiter. Und bei schlechten Büchern – was schadet es, wenn sie dick sind? Weglegen kann man sie immer noch – nur ist dann mehr Geld verschwendet.

nanacara: So etwas mittendrin… ;D Bei guten Bücher verfliegen sie Seiten nur – also darf es gerne dick sein. Bei schlechten Bücher ist es das Gegenteil… (wer hätte es gedacht?! :D)

4. Brichst du Bücher ab, wenn sie dir nicht gefallen oder liest du sie trotzdem zuende?

Ramylu: Ich breche sie ab. Bei manchen kämpfe ich mich durch, in dem festen Vorsatz, alles durchzulesen, doch ich lege es doch immer weg. 

nanacara: Ich breche selten ein Buch ab. Ich lege sie eher auf die Seite, weil ich auf ein anderes Buch mehr Lust habe, und dann lese ich sie vielleicht irgendwann noch fertig. – Betonung auf vielleicht. 😉 Aber kommt nicht so oft vor…. 😀

5. Liest du in der Öffentlichkeit?

Ramylu: Natürlich, warum nicht? 

nanacara: Ich auch… 🙂

6. Welches Genre kannst du gar nicht ausstehen?

Ramylu: Kein bestimmtes Genre, einfach grundsätzlich Bücher ohne Spannung. 

nanacara: Ich bin nicht so der – viele werden jetzt einen geschockten Blick aufsetzten – Fantasytyp. Ich kann es nicht, nicht ausstehen, aber ich habe einfach noch nicht viele Fantasybücher gefunden, die mich begeistert haben, da ich nicht so auf Magier, Feen, Vampire oder was es da noch alles gibt, stehe. 

7. Benutzt du Lesezeichen oder merkst du dir die Seitenzahl, auf der du stehengeblieben bist?

Ramylu: Wenn ich gerade eines zur Hand habe, Lesezeichen, wenn nicht, merke ich mir mit irgendeiner Eselsbrücke die Seitenzahl. 

nanacara: Bei mir ist es genau so…. Also ich probiere sie zu merken, klappt selten…  Muss dann meistens ein bisschen hin- und her blättern, bis ich die Seite wieder gefunden habe. 😉 – Wer kennt das?

8. Trinkst oder isst du gerne beim Lesen? Wenn ja, was?

Ramylu: Ich würde eigentlich gerne, aber ich tue es trotzdem nie. Und wenn das Knabberzeug dann zu Ende ist, findet man den eigentlichen Lesegenuss gar nicht mehr so toll, sondern wünscht sich noch mehr Knabberzeug 😉 Ausserdem hasse ich es, wenn es dann das Buch beschmutzt… 

nanacara: Selten. Ich konzentriere mich beim lesen, einfach aus lesen und wenn ich dann immer noch etwas in den Mund stopfen muss, ist es nicht so praktisch. Oft mache ich mir am Abend ein Tee oder Punch, doch dann muss ich immer beim lesen unterbrechen, um zu trinken. Bei mir endet es meistens so, dass ich, wenn ich mit lesen aufhören, dann noch schnell den Tee, bzw. Punch austrinke. 

9.In welcher Jahreszeit bist du am produktivsten, was Lesen angeht?

Ramylu: Im Frühling. Weil ich auf dem Missionsfeld lebe, geht es bei uns im Sommer und im Herbst bunt zu. Lager, Einsätze, Evangelisationen… Im Winter bin ich voll beschäftigt Weihnachtskekse zu backen, Geschenke zu machen… Und nach Weihnachten gehen wir in unser Heimatland. Der Urlaub ist dann so voll, dass ich keine Zeit habe zu lesen – und schon ist wieder Frühling, da läuft bei uns nicht so viel.

nanacara: Keine Ahnung. Ich würde mal sagen: Winter. Da ist draussen schon früh dunkel, also geht man nicht noch nach draussen, wie z. B. an Sommerabenden. Und zu Kerzen und Tee, passt doch einfach lesen?! 

10. Welche Bücher gehören zu deinen All-time-favourites? Seit wann?

Ramylu: Als erstes natürlich die Bibel. Sie ermutigt mich einfach immer wieder, wenn ich mich entmutigt oder traurig fühle. Schon nur das blosse Lesen von Gottes Wort bringt mir unglaublich viel. Aber die Bibel beiseite – ist es unglaublich schwierig. Das wechselt oft. Allerdings mag ich in  „Papa Moll“ und „Asterix und Obelix“ immer wieder ein bisschen schmökern.

nanacara: Ebenfalls die Bibel. Seit klein auf. Anfangs haben meine Eltern mir Geschichten aus der Kinderbibel erzählt, später habe ich selber angefangen zu lesen. Und jetzt probiere ich sie endlich mal ganz durchzulesen. 

11. Wie viele Bücher besitzt du derzeit (ungefähr)?

Ramylu: Ich selbst besitze kaum ein Buch. Vielleicht etwa fünf Bücher sind wirklich meine. Ich besitze einen Kindle, doch da ich mit meiner Mutter zusammen ein Konto haben, gehören sie auch ihr. Doch als Familie haben wir Hunderte von Büchern, da wir keine deutsche Bibliothek in der Nähe haben. Wie viele Bücher genau? Das weiss niemand. Ein Schätzwert meiner Mutter ist etwa 1000 Bücher – ich würde sagen: Mindestens!

nanacara: Ihr werdet schon wieder geschockt schauen – ca. 20 Bücher? Ist wirklich eine traurige Zahl für eine Lesemaus. 😀 Aber ich habe ja schon erwähnt, dass ich selten ein Buch kaufe, und ein Buch geschenkt, bekomme ich auch nur an Weihnachten oder Geburtstag. Glücklicherweise gibt es ja noch Bibliotheken und Freunde 🙂

Unsere Fragen: 

  1. Beschreibe dich mit mit einem Adjektiv, das mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie dein Name.
  2. Was hast du für eine Augenfarbe?
  3. Was oder wer hat dich zuletzt zum lachen gebracht?
  4. Deine Lieblingszahl? Und warum?
  5. Welche Frage würdest du jemandem (wem?) stellen, wenn du wüsstest, dass die Antwort „Ja“ lautet? (Ich muss beichten, dass diese Frage nicht von mir ist – hab sie bei einem anderen Award gelesen und fand sie einfach so toll :D)
  6. Wie oft hast du dein meist gelesenes Buch gelesen?
  7. Mit welchem Buchcharakter würdest du dein Leben tauschen?
  8. Was kommt dir zum Wort „Kirsche“ in den Sinn?
  9. Was möchtest du am letzen Tag deines Lebens machen?
  10. Ergänze: „Wenn ich glücklich bin,…“
  11. So, zum Abschluss noch eine richtig schwierige Aufgabe. 😀 -Nee, so schlimm ist sie gar nicht, solange man etwas Fantasie hat. Schreibe eine kleine Geschichte, in der du die Wörter „Gefrierfach“, „Zimtkuchen“, „Ameise“ und „Pilot“ mit benutzt.

Unsere Nominierten: (Ist kein Muss, diese Fragen zu beantworten, fühlt euch ganz frei, ob ihr mitmachen wollt.)

Neyla

Kitsune

FiktiveWelten

Emily

fraeuleinlovingbooks

Lena

Und alle anderen die Lust haben 😀

ramylu & nanacara