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Als gäbe es kein Gestern

Als gäbe es kein GesternTitel: Als gäbe es kein Gestern

Autor: Kirsten Winkelmann

Seitenanzahl: 543

ISBN: 978-3-86591-545-0

Verlag: GerthMedien

Typ: Roman

Livia hat einen schweren Autounfall, den sie nur knapp überlebt hat hinter sich. Sie liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Doch das Schlimmste ist,  dass sie sich an nichts erinnern kann. Sie weiss weder was passiert ist, noch wer sie überhaupt ist und wer die Personen sind, die sie regelmässig besuchen kommen. Immer wieder kommt eine freundliche Frau vorbei, die Livia zum Essen aufmunter, mit ihr das Sprechen übt, denn Livia verhält sich wegen dem Unfall oft wie ein kleines Kind. Sie muss so vieles neu lernen: Essen, sprechen, sich bewegen…

Obwohl Livia diese Frau kaum kennt, schliesst sie sie schnell ins Herz, denn sie ist die Einzige die sich freiwillig und liebevoll um sie kümmert. Zwischendurch bringt die Frau auch einen Mann mit. Doch diesen mag Livia nicht. Das ist aber etwas, das auf Gegenseitigkeit beruht. Er zeigt deutlich dass er Livia nicht mag, wenn nicht sogar hasst. Aber warum? 

Nach und nach stellt sich heraus dass dieser unsympathische Mann Livias Ehemann sei. Und die Frau, Karen seine Schwester, also Livias Schwägerin.

Livia geht es immer wie besser, Karen übt mir ihr den Alltag  ausserhalb des Krankenhaus. Zuerst sträubt sich Livia gegen das Neue, doch plötzlich kann es ihr nicht schnell genug gehen weg von diesem Krankenhaus zu kommen. Denn sie hatte einen Traum, das sagen zumindest alle, obwohl sie Livia ziemlich sicher ist, dass es KEIN Traum war, doch wer glaubt ihr schon?! In diesem „Traum“ war sie auf einem Hügel mit unzähligen fein duftenden Blumen. Sie wollte eine ganz bestimmte Blume pflücken, doch plötzlich wurde sie von dieser Blume angefriffen und ihr wurde den Atem geraubt, dabei fiel sie vom „Hügel“ hinunter. Livia wehrte sie wie verrückt. Als sie wieder teilweise in der Wirklichkeit war, hörte sie einen Stöhnen und Schritte, die sich entfernten….

Nach diesem Vorfall will Livia so schnell wie möglich weg. Da sie nicht zu Karen ziehen kann, muss sie mit Arvin, ihrem Ehemann vorlieb nehmen. Livia zieht bei ihm ein, doch das bringt ein kaltes, eintöniges Leben mit sich. Arvin spricht nur das Allernötigste mit ihr und es wurde ihr verboten irgendwas im oder um das Haus herum zu verändern.

Livia probiert Arvin „aufzulockern“, doch das klappt ebenso wenig wie die Versuche bei Karen etwas über Arvin und seine Abneigung gegenüber ihr herauszufinden.

Also probiert Livia eine andere Taktik aus: Sie pflanzt ein Stück des verwucherten Garten mit hübschen Blumen an, zerstört eine hässliche grüne Vase und „bestehlt“ einen kleinen Hund (einen, der fast genau so aussieht wie der, den sie in Arvins Fotoalbum entdeckt hat).

Livia schliesst Freundschaft mit ihren Nachbarn, die sie beim Anpflanzen der Blumen und bei der Hundesuche tatkräftig unterstützen. Ebenfalls schliesst sie Freundschaft mit Arvins Arbeitskollegen Enno, was das für Folgen haben könnte weiss Livia damals leider noch nicht….

Kommentar: Am besten liest man dieses Buch einmal wenn man wirklich viel Zeit hat, denn es ist schwierig, es wieder aus der Hand zu legen. Oftmals ist es bei mir so, dass mich ein Buch am Anfang nicht so begeistert, aber gegen Schluss hin, kann ich es nicht mehr aus den Händen legen. Bei diesem Buch war es andersrum. Gegen Ende des Buches nimmt die Geschichte eine Wendung, für meinen Geschmack eine viel zu weit her geholte und unrealistische Wendung. Der erste Teil des Buches ist genial, über den zweiten Teil kann man sich streiten. Ich kann es empfehlen, aber es gibt andere Bücher von Kirsten Winkelmann, die ich noch mehr empfehlen würde: z. B. Schwesterherz und Aus heiterem Himmel.

 

nanacara 😉

 

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Autor:

mylittleparadiseofbigdreams.wordpress.com

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