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Das Tagebuch

Titel: Das Tagebuch

Autor: Thomas Franke

Seitenanzahl: 540

ISBN: 978-3-86591-751-5

Verlag: GerthMedien

Typ: Roman

das tagebuchLeon ist Archäologe und arbeitet an einem Projekt beim Château de Chamilot in Frankreich. Doch er und seine Mitarbeiter haben bis jetzt nichts Brauchbares gefunden. Leon gerät in Stress, als sein Finanzier mit geteilt dass er noch knapp eine Woche Zeit habe und sonst wird das Projekt abgebrochen.

Ein Studet entdeckt ein Lederköfferchen mit einem Tagebuch, ein unbedeutender Fund für dieses Projekt. Doch Leon lässt dieses Tagebuch nicht mehr los. Er versinkt in eine andere Welt: Frankreich, zu Zeit der französischen Revolution, aus der Sicht einer jungen Adeligen. Die Kindheit von Angélique sieht so aus wie bei vielen Adeligen zu dieser Zeit. Sie wuchs im Château de Chamilot auf, mit vielen Mägden und Knechten. Sie hatte einen Vater, der sie liebte, eine Mutter die streng katholisch war und kein liebes Wort für ihre Kinder übrig hatte und zwei jüngere Geschwister mit denen sie viel unternahm. Nach der unbeschwerten Kindheit ist Angélique ins Kloster geschickt worden.

Bis jetzt ein typisches Leben einer streng gläubigen Adeligen in Frankreich. Doch Leon irritierte dass nach den Einträgen von Angéliques Kindheit plötzlich mehrere Seiten fehlten und dass das Tagebuch ganz anders weiter fährt. Angélique ist nicht mehr das fröhliche, willenstarke Mädchen, welches sie früher war sondern eine Gefangene in ihrem eigenen Haus. Leon nimmt an dass sie in dieser Zelle eingesperrt worden war, in der man das Tagebuch fand. Angélique schrieb von ihren Gedanken, ihren Ängsten vor der Hinrichtung, ihren Schmerzen und ihren kleinen Hoffnungen die zwischendurch auftauchen. 

Doch plötzlich verschwindet dieses Tagebuch, kurz später taucht es aber wieder auf. Schnell hat Leon bemerkt dass es sich aber um eine Fälschung handelt. Doch die Schrift und der Inhalt sind dieselben, nur wurde etwas ergänzt… Die fehlenden Seiten sind da! Und auch eine persönliche Mitteilung an ihn.

Doch das ist nicht der einzige komische Vorfall. Es passieren noch andere merkwürdige Dinge… Es werden Wolfsspuren entdeckt, obwohl es dort seit langem keine Wölfe mehr gibt. Leon findet einen verwesenden Ozelot, doch dieses Tiere sind nur in Südamerika heimisch. Eines Tages hört Leon einen Schuss und kurz darauf fällt eine Bleikugel, die nach Leon`s Schätzung aus dem 5. Jahrhundert stammt neben ihm in den Sand. Weit und breit kein Mensch, der dieses Kugel hätte abfeuern können. Und auch das Verschwinden des Tagebuch sollte nicht das letzte Mal sein…

Kommentar: Ein spannendes, aber auch komplexes Buch. Ich konnte meistens fast nicht aufhören zu lesen! (Es ist empfehlenswert dieses Buch wenn man viel freie Zeit hat zu lesen). Es ist auch hilfreich wenn man etwas über die Französische Revolution sein, weil sonst kann das Buch echt kompliziert werden… Und auch sonst war es für mich nicht immer gerade leicht das Geschriebene nachzuvollziehen. Es hat einige Stellen, die man noch ein zweites Mal lesen oder kurz darüber nachdenken muss, damit man es versteht. Aber ich empfehle euch das Buch trotzdem sehr fest! Besonders für Leute die gerne Bücher mit geschichtlichem Hintergrund mögen. In diesem Buch sind wie zwei Geschichte – die von Leon und die von Angelique – in eine spannende Geschichte gepackt. Ich muss aber ehrlich sagen dass ich vom den Schluss etwas enttäuscht war, ich habe es mir anders erhofft. Und trotzdem: Empfehlenswert! 

Nur weil man sich schneller bewegte, bedeutete das nicht automatisch, dass man in der richtigen Richtung unterwegs ist. Nur weil man bestimmte Fragen nicht mehr stellte, bedeutete das nicht, dass man sie beantwortet hatte.

nanacara 😉

 

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Autor:

mylittleparadiseofbigdreams.wordpress.com

2 Kommentare zu „Das Tagebuch

  1. Hallo nancara!
    Hier hast du sehr interessant geschrieben. Ich schätzte deinen langen Kommentar und fand es besonders toll, dass du noch ein Zitat aus dem Buch aufgeschrieben hast.
    Weiter so!
    LG, Yasmine

    Gefällt 2 Personen

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