Veröffentlicht in Alles auf einmal

Letzte Erinnerung:

Ein frischgebackenes Ehepaar wohnte alleine in einem Haus. Sie waren sehr gläubig, und das sah man auch an ihrem Leben. Sie halfen, wo sie nur konnten und ernteten Ansehen dafür.

Eine Frau und ihr Freund lebten ebenso alleine in einem Haus. Sie glaubten an Gott, doch nur sonntags merkte man dies. Sonst lebten sie wie die Welt, hatten aber immerhin Respekt vor Gott.schatztruhe.jpg

Eines Tages kam der Engel zu dem Ehepaar und überreichte ihnen ein Geschenk. Die
beiden öffneten es freudestrahlend.
 Darin befand sich eine Schatztruhe voller Gold und Silber. Der Engel sprach: „Hütet die Schatztruhe, pflegt sie und habt Acht auf sie. Dann wird sie euch viele glückliche Tage bescheren. Doch vernachlässigt ihr sie oder verschmutzt ihr sie, wird sie sich eines Tages gegen euch wenden und euch Unglück und Schmerz bringen. Eines Tages werdet ihr sie mir zurückgeben müssen.“ Das Ehepaar bedankte sich und hegten und pflegten die Schatztruhe.                                                         

Zwei Wochen später kam der Engel auch zu der Frau und ihrem Freund. Er überreichte ihnen ein Geschenk und die beiden öffneten es unschlüssig. Darin befand sich, wie beim Ehepaar, eine Schatztruhe voller Gold und Silber. Der Engel sprach: „Hütet die Schatztruhe, pflegt sie und habt Acht auf sie. Dann wird sie euch viele glückliche Tage bescheren. Doch vernachlässigt ihr sie oder verschmutzt ihr sie, wird sie sich eines Tages gegen euch wenden und euch Unglück und Schmerz bringen. Eines Tages werdet ihr sie mir zurückgeben müssen.“ Die beiden legten die Schatztruhe in den Garten, weil sie sich überlegen wollten, was sie tun sollten.

schatztruhe.jpgDer Mann erschrak vor der grossen Verantwortung, die er übernehmen sollte, und verliess die Frau. Die Frau wohnte also ganz allein in dem Haus mit der Schatztruhe. Sie weinte viel und hasste die Schatztruhe, weil sie der Meinung war, sie hätte ihren Freund vertrieben. Sie entschied sich, die Schatztruhe ins Meer zu werfen, ihren Freund aufzusuchen und mit ihm das Leben zu geniessen. Gedacht – getan. Als sie die Schatztruhe ins Meer geworfen hatte, begannen furchtbare Schuldgefühle sie beinahe aufzufressen. Gott hatte ihr diesen Schatz gegeben – und sie warf ihn fort? Doch sie konnte nichts mehr ändern. Sie suchte ihren Freund, doch jener hatte längst eine andere. Voller Bitterkeit ging sie nach Hause zurück.

Das Ehepaar, das ihre Schatztruhe gehütet und gepflegt hatte, erfuhr Glück und Freude. Die Schatztruhe bescherte ihnen, wie der Engel es versprochen hatte, viele glückliche Tage, und das Ehepaar freute sich an der Schatztruhe und liebte sie. Sie zimmerten ihr ein Bett und liessen sie bei ihnen im Zimmer schlafen. Das Ehepaar gab der Schatztruhe alles, was sie brauchte, doch was schlecht für sie gewesen wäre, liessen sie sein.

Drei Jahre später kam der Engel zu dem Ehepaar und wollte sehen, wie sie die Schatztruhe
ichichich.png behandelten, freute er sich und sprach: „Ihr habt die Schatztruhe gehegt und gepflegt, so wie ich es euch gesagt habe. Dafür bekommt ihr noch eine weitere Schatztruhe. Hütet und pflegt sie genauso wie die Erste.“ Das Ehepaar freute sich und behandelte die zweite Schatztruhe genauso gut wie die Erste. Das Ehepaar bekam noch vier weitere Schatztruhen und war glücklich.

Doch der Engel ging auch zu der Frau, die nun alleinstehend war. Als er sie fragte, wo die Schatztruhe sei, log sie, die Schatztruhe sei in ihrem Bett. Der Engel erkannte die Lüge wohl, doch er beliess es dabei und ging traurig fort.

18 Jahre nach der Übergabe der ersten Schatztruhe ging der Engel zur ersten Familie und sprach: „Ihr habt gut für die Schatztruhe gesorgt, doch nun braucht die Schatztruhe euch nicht mehr. Ihr müsst  sie mir wieder zurückgeben, damit sie Gott dienen kann.“  Die Frau weinte ein bisschen, doch schliesslich gaben sie dem Engel die Schatztruhe und trösteten sich mit den weiteren sechs, die noch verblieben waren.

Als der Engel auch zu der Frau ging, fragte er erneut nach der Schatztruhe. Die Frau wusste keine Ausrede mehr und gestand, dass sie die wertvolle Kiste ins Meer geworfen hatte. Der Engel wurde zornig und rief: „Du törichte Frau! Diese Schatztruhe ist unbezahlbar, sie wurde dir anvertraut, um sie zu hüten und umsorgen! Die Schatztruhe ist nun längst verrottet, sie hat keinen Wert mehr. Doch du wirst dafür bezahlen, dass du diesen Schatz weggeworfen hast. Glück und Freude hast du verpasst, sieh bei dem Ehepaar, das die Schatztruhe so behandelt hat, wie es auch du hättest tun sollen. Wie kannst du es wagen, ein Geschenk Gottes derart zu misshandeln? Beim Jüngsten Gericht wirst du für deine Tat büssen, ja das wirst du!“ Wütend und traurig kehrte sich der Engel um und schüttelte sich den Staub von den Füssen. Hinter ihm fiel die Frau in Ohnmacht, doch das kümmerte ihn nicht. Seine Aufgabe war es nun, in den Himmel zurückzukehren.

 

Nun denkst du vielleicht, dass die Frau wirklich töricht war, den Schatz wegzuwerfen, der ihr so viel Freude geschenkt hätte. Ich würde das nie tun, denkst du nun. Doch halt! Genau dies wird bei uns alle Tage gemacht. Kinder, weitaus grössere Schätze als Gold und Silber, werden jeden Tag ins Meer geworfen, also abgetrieben. Kinder, die Freude und Glück beschert hätten, hätte man sie nur leben lassen! Was haben wir für ein Recht, über Tod und Leben zu entscheiden? Was haben wir für ein Recht, Schätze ins Meer zu werfen? So etwas habe ich noch nie getan!, versuchst du dich vielleicht zu rechtfertigen. Doch wir – du und ich – haben genauso viel Schuld daran wie die armen Frauen, die oftmals vielleicht notgedrungen diesen Schritt tun! Wir tun ja nichts dagegen! Doch das kann man ändern! Auf, auf in den Kampf für Menschenleben, die wir retten wollen, ja, schon längst hätten retten sollen! Auf in den Kampf für Menschlichkeit und gegen Kindermorde, für Liebe und gegen Hass, für Leben und gegen den Tod! Letzte Erinnerung: Geht zum „Marsch fürs Läbe“!

marsch Jedes Kind hat das Recht auf Leben! Jedes, egal ob geistig behindert oder körperlich behindert, ob es ein Unfall war oder ob es unerwünscht ist. Wer sind wir, das wir das Recht haben, über Leben und Tod zu entscheiden? Wie schlimm ist es mit unserer Gesellschaft gekommen, dass wir unsere eigenen Kinder ermorden? Die Ausrede, das das Kind noch ein „Nichts“ ist, wenn man es abtreibt, ist faul und stinkt zum Himmel. Und ich wiederhole: JEDES KIND HAT RECHT AUF LEBEN! Bist Du derselben Ansicht? Bist du gegen Abtreibung und für das Leben der Kinder? Dann unterstütze „Marsch fürs Läbe“ finanziell oder noch besser: Mach selbst mit! Mehr darunter unter:

http://www.marschfuerslaebe.ch/home

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Autor:

Liebe Blogleser! Eines meiner vielen Hobbys ist zu lesen, wie ihr bestimmt erraten könnt. Doch das ist bei weitem noch nicht alles: Ich liebe es, zu kochen und zu backen, Geschenke in Hülle und Fülle zu machen, mit kleinen Kindern zu spielen, telefonieren, abmachen, Dinge organisieren oder - in letzter Zeit habe ich gelernt, zur Ruhe zu kommen und zum Beispiel ein heisses Bad zu nehmen ;-) Mein Lieblingsbuch… Puh, schwierige Frage. Die besten drei sind wahrscheinlich die Serie von Elisabeth Büchle: (Himmel über fremden Land, Sturmwolken am Horizont, Hoffnung eines neuen Tages). Ausserdem liebe ich "Die Liebe findet dich", "Mehr als mein Herz", "Stolz und Vorurteil" und last but not least die Alaska-triologie von Tracie Peterson. Unten noch die Linke zu den Beiträgen! . Die müsst ihr einfach lesen! Mein Lieblingsessen ist Rösti, Spiegeleier und Fleischkäse. Später möchte ich einmal Bankangestellte werden, evntl. nachher noh Grafikerin. Mein Traum wäre es, eines Tages ein Buch zu veröffentlichen, und ich übe schon fleissig :-) Mein grösster Wunsch für die Zukunft ist, dass ich Gott mit meinem Leben verherrliche und dass ich eine grosse Familie haben kann. Ramylu Übrigens: Wenn ihr auch gerne lest: www.lesemausblog.wordpress.com Linke zu den Beiträgen meiner Lieblingsbücher: ElisabethBüchleSerie: https://lesemausblog.wordpress.com/?s=elisabeth+büchle+band Die Liebe findet dich: https://lesemausblog.wordpress.com/2016/03/01/die-liebe-findet-dich/ Mehr als mein Herz: https://lesemausblog.wordpress.com/2016/12/24/gastbeitrag-mehr-als-mein-herz/ Stolz und Vorurteil: https://lesemausblog.wordpress.com/2017/01/25/stolz-und-vorurteil/ Alaska-triologie: https://lesemausblog.wordpress.com/?s=Alaska

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